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Was sind Spillinge & was ist der Unterschied zu Mirabellen?

Was sind Spillinge & was ist der Unterschied zu Mirabellen

Spillinge sind auch bekannt unter den Namen Spille, Katharinenpflaume, Spenling oder Spilke. Es handelt sich um eine alte Sorte der Pflaumen, die vor knapp 100 Jahren sehr verbreitet war. Heutzutage findet man sie nur noch selten. Spillinge haben die Eigenschaft, dass sie sich ausgezeichnet an alle Klimabedingungen anpassen können. Man findet diese Frucht sehr häufig in Südeuropa, wo sie auf Plantagen angebaut und auf Märkten verkauft wird. Daher hat man im Urlaub sicher schon mal die Begegnung mit Spillingen gemacht. In Deutschland kommen Spillingsbäume überwiegend noch im Norden und Osten vor. In manchen Supermärkten oder auch in Restaurants wird die Frucht heute auch noch angeboten.

Spillinge sind auch bekannt unter den Namen Spille, Katharinenpflaume, Spenling oder Spilke. Es handelt sich um eine alte Sorte der Pflaumen, die vor knapp 100 Jahren sehr verbreitet war. Heutzutage findet man sie nur noch selten. Spillinge haben die Eigenschaft, dass sie sich ausgezeichnet an alle Klimabedingungen anpassen können. Man findet diese Frucht sehr häufig in Südeuropa, wo sie auf Plantagen angebaut und auf Märkten verkauft wird. Daher hat man im Urlaub sicher schon mal die Begegnung mit Spillingen gemacht. In Deutschland kommen Spillingsbäume überwiegend noch im Norden und Osten vor. In manchen Supermärkten oder auch in Restaurants wird die Frucht heute auch noch angeboten.

Zur Herkunft ist nicht sehr viel bekannt. Es wird vermutet, dass die Spillinge aus einer Kreuzung zwischen der Rotzwetschge und der Kirschpflaume entstanden ist. Im Vergleich mit anderen Pflaumenarten wächst diese Pflanze mittelstark und bildet leichte aus dünnen Äste und eine Krone. Die sehr dünnen Äste, sowie die Zweige haben keine Dornen. Die Blüten sind grünlich-weiß.

Spillinge werden bis zu drei Zentimeter groß und haben eine längliche Form. Das Fleisch der Früchte ist weich und süß und schmeckt ähnlich wie eine Mirabelle. Spillinge sind ein Steinobstgewächs und gehören zu der Familie der Rosengewächse. Sie sind eine Unterart der Pflaumen. Der Kern ist meistens so dick wie lang und etwas abgeflacht. Er ist leicht gekrümmt und ist doppelspitzig und lässt sich leicht vom Fruchtfleisch lösen. Der Zuckergehalt bei dieser Frucht liegt bei circa 19 %.
Es gibt unterschiedliche Sorten von Spillingen. Zum einen den katalonischen Spilling, den gemeinen gelben Spilling, den gelbroten und dann gibt es noch den blauen sowie den gelben Spilling.

Die Früchte werden zwischen August und September geerntet und haben bis dahin eine Größe von etwa drei Zentimetern erreicht. Die Farben variieren je nach Sorte. Man verzehrt die Frucht einfach so oder stellt Marmelade und/ oder Kompott her. Es entsteht so unter anderem ein sehr leckerer Brotaufstrich.

Was ist der Unterschied zu Mirabellen?

Der Unterschied zur Mirabelle liegt hauptsächlich in der Größe. Eine Mirabelle ist deutlich kleiner als Spillinge. Sie variieren auch nicht in der Farbe, sondern sind immer gelb und süß im Geschmack. Daher werden Mirabellen auch die gelbe Zwetschge genannt. Der Geschmack erinnert sehr an eine Pflaume.

Die Mirabelle ist in Kleinasien sowie in Nordpersien beheimatet. Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen der Pflaume und der Kirschpflaume. Im Norden von Afrika, Mittel- und Südeuropa wird sie als Obst angebaut. In Mitteleuropa findet man sie überwiegend in Lothringen, in der Pfalz und in Mainfranken. Geerntet werden sie schon Mitten im Sommer. Der Baum einer Mirabelle kann zwischen 30 und 120 Jahre alt werden. Aus der Frucht wird sehr häufig eine Spirituose hergestellt, der Mirabellenbrand. Ebenso wie aus Spillingen kann man aus der Mirabelle auch Marmelade, Kompott und unterschiedliche Brotaufstriche herstellen. Des Weiteren kann man die Frucht zu Senf verarbeiten oder damit einen Kuchen backen. Auch eine Suppe aus/ mit Mirabellen ist sehr beliebt. Mirabellen sind sehr gesund, da sie viele Vitamine und Mineralstoffe besitzen. Zusätzlich verfügt sie, wie alle Pflaumenarten, über eine verdauungsfördernde Wirkung.
Der Name stammt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie wunderbar oder auch bewundernswert.

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