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Klöße richtig aufwärmen – Anleitung & Tipps

Klöße richtig aufwärmen

Wieder einmal zu viele Knödel gekocht? Kein Problem, denn Kartoffelknödel und Semmelknödel können Sie ganz einfach am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal aufwärmen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Knödel richtig aufbewahren und aufwärmen können.

Wie kann man gekochte Knödel aufbewahren?

Gekochte Semmelknödel oder Kartoffelknödel sollten Sie nach dem Abkühlen unbedingt im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich bis zu vier Tage, wenn der Behälter gut verschlossen ist. Aber Vorsicht: befinden sich die Klöße in der Soße, kann sich die Haltbarkeit verkürzen. Nicht jede Soße hält sich ebenso lange! Alternativ können Sie die Knödel auch einfrieren, so halten sie sich mehrere Monate.

Gut zu wissen: rohe, ungekochte Knödel halten sich im Kühlschrank übrigens nur ein bis zwei Tage, bei Zimmertemperatur lediglich höchstens zwei Stunden! Knödel sind wegen ihrer Beschaffenheit bei Raumtemperatur schnell verderblich und sollten daher nach dem Abkühlen direkt in den Kühlschrank oder Gefrierschrank.

Knödel mit oder ohne Soße aufbewahren?

Das ist jedem selbst überlassen! Knödel können sowohl in der Soße, wie auch separat davon aufbewahrt werden. Lagern Sie beides in getrennten Behältern, haben Sie am nächsten Tag in der Zubereitung mehr Möglichkeiten. Sie können die Knödel dann beispielsweise auch für ein anderes Gericht verwenden, eine frische Soße zubereiten oder die Klöße in einem komplett anderen Rezept verwerten.

Wie kann man Kartoffelknödel aufwärmen?

Mikrowelle

Geben Sie die Klöße auf einen geeigneten Teller und erwärmen Sie sie bei 600 Watt ein bis zwei Minuten lang. Möchten Sie die Knödel direkt in der Soße aufwärmen, verlängert sich die Aufwärmzeit gegebenenfalls etwas. Rühren Sie die Soße außerdem gut durch, damit sich die Hitze besser verteilen kann. Kleiner Tipp: wenn sie die Klöße halbieren oder vierteln, verringert sich die Aufwärmzeit.

Wasserbad

Diese Methode klappt natürlich nur, wenn die Knödel getrennt von der Soße aufbewahrt werden. Geben Sie die Knödel in heißes, nicht kochendes Wasser. Nach fünf bis zehn Minuten sind die Knödel aufgewärmt. Die Zeit richtet sich hauptsächlich danach, wie groß die Klöße sind.

Möchten Sie gefrorene Klöße auftauen und erhitzen, geben Sie auch diese in ein heißes Wasserbad. Nach etwa 20 Minuten können Sie die Knödel genießen. Mini-Knödel sind schon nach 12 bis 15 Minuten warm.

Anbraten

Knödel lassen sich hervorragend anbraten! Schneiden Sie die Knödel in kleinere, mundgerechte Stücke. Erhitzen Sie Butter oder Öl in einer Pfanne und braten Sie die Knödel darin goldbraun an. Vor allem durch Butter erhalten die Knödel noch einmal ein völlig neues, köstliches Aroma – aber leider auch einige Kalorien mehr. Mit weiteren köstlichen Zutaten können Sie so eine leckere, rustikale Knödelpfanne zaubern.

Dämpfen

Sehr schonend ist das Erhitzen von Knödeln durch heißen Wasserdampf. Das klappt entweder gut in einem Dampfgarer oder in einem Topf mit heißem Wasser und Sieb. Dazu erhitzen Sie etwas Wasser in einem Topf und geben die Klöße ohne Beilagen in einen passenden Dämpfeinsatz. Besitzen Sie einen solchen Einsatz nicht, können Sie ebenso ein herkömmliches Sieb aus Metall verwenden, das sich am Topfrand einhängen lässt. Jetzt noch den Deckel aufsetzen.

Klöße mit Wasserdampf zu erhitzen, dauert, abhängig von der Größe der Knödel, etwa zehn bis 15 Minuten.

Wie kann man Semmelknödel aufwärmen?

Semmelknödel können Sie auf die gleiche Weise aufwärmen wie Kartoffelknödel. Auch hier richtet sich die Aufwärmzeit nach der Größe der einzelnen Knödel. Es besteht natürlich ebenso die Möglichkeit, die Klöße vor dem Erhitzen in Viertel zu schneiden oder zu halbieren und damit die Zubereitungszeit zu verkürzen.

Warum Knödel nicht in kochendem Wasser aufwärmen?

Bei der Wasserbad-Methode sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Wasser nicht kocht. Der Grund: gerade Kartoffelknödel werden dann sehr weich oder gar gummiartig, wenn sie erneut gekocht werden. Daher ist es sinnvoller, ein paar Minuten länger zu warten und die Knödel bei niedrigeren Temperaturen zu erhitzen, anstatt sie aufzukochen.