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Jägersoße wie in der Pommesbude – Rezept & Tipps

Jägersoße wie in der Pommesbude - Rezept & Tipps

Haben Sie Jägerschnitzel? – Wegen einem Gast werden wir doch unseren Förster nicht anschneiden. So lautet ein bekannter Klassiker des schwarzen Humors. Doch bei dem aus jeder Pommesbude bekannten Gericht geht es natürlich nicht um Kannibalismus. Mit einem Jägerschnitzel bezeichnet man im Allgemeinen ein Schnitzel mit einer Pilz-Rahm-Soße. Wie diese gelingt, will ihnen unser Ratgebertext zeigen.

Inhaltsverzeichnis (bitte aufklappen)

Grundrezept

Ganz klar die wichtigste Zutat für die Jägersoße sind Pilze, klassischerweise werden Champignons verwendet. Für je 100 Gramm der Pilze verwendet man ebenfalls 100 Gramm Flüssigkeit, zur Hälfte Sahne, zur Hälfte Gemüsebrühe. Für den guten Geschmack wird zusätzlich noch 1/2 Zwiebel, Salz und Pfeffer zum Würzen und etwas Öl zum Anbraten gebraucht.

Die Zwiebel wird klein gewürfelt und in etwas Öl angebraten. Die in Scheiben oder Stücke geschnittenen Pilze werden dazugegeben. Jetzt noch mit Gemüsebrühe ablöschen und mit Sahne auffüllen. Die Soße wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Je nach gewünschtem Dicke- bzw. Sämigkeitsgrad wird die Soße langsam geköchelt.

Für vier Personen erhält man mit der dreifachen Menge dieses Grundrezepts ausreichend Soße, um aus langweiligen Schnitzeln zünftige Jägerschnitzel zu machen.

Variationen

Die erste Variationsmöglichkeit sind natürlich die verwendeten Pilze. Champignons wären die klassische Wahl, aber auch Steinpilze oder Pfifferlinge eignen sich hervorragend für die Jägersoße. Wer sich nicht festlegen möchte, verwendet einfach eine Mischung aus seinen Lieblingspilzen. Die leckersten Ergebnisse erzielen Sie natürlich mit frischen Pilzen. Aber für die schnelle Küche spricht auch nichts dagegen, auf Convenience-Produkte, also zum Beispiel Pilze aus dem Glas oder getrocknete Ware zurückzugreifen.

Letzteres gilt auch für die Gemüsebrühe. Hier haben sich Fertigprodukte durchgesetzt, die auf qualitativ hochwertigen Grundzutaten basieren. Selbst eine Brühe anzusetzen ist deutlich aufwändiger. Wer nur einen kleinen Personenkreis zu bekochen hat, wird feststellen, dass die dann benötigte Menge an Gemüsebrühe noch schwieriger herzustellen ist. Daher wird selbst gemachte Gemüsebrühe eher bei großen Feiern genutzt, oder wenn man für anderen Gängen sowieso einen Gemüsefond ansetzt.

Tipps und Tricks

Ob frische Kräuter als Variation oder als Tipp & Trick zu bewerten sind, sei Ihnen beim Nachkochen überlassen. Aber frische Petersilie gibt der Soße eine besonders feine Note. Sie wird abgespült und trocken geschüttelt. Danach wird sie mit einem Wiegemesser sehr fein geschnitten und erst kurz vor dem Servieren unter die Jägersoße gehoben. Schon das Feinschneiden der Kräuter erfüllt die Küche mit frischem Duft, und in der Soße besticht die Petersilie mit einer feinen Note.

Und auch der letzte Tipp kann auch als Variation angesehen werden. Klassisch ist die Jägersoße zwar eine Pilz-Rahm-Soße, aber auch ohne die Zugabe von Flüssigkeit erhalten Sie ein Topping für Ihre Schnitzel, das wohlschmeckend und etwas kalorienärmer ist. Braten Sie hierfür wiederum erst nur die Zwiebeln an und geben dann die klein geschnittenen Pilze hinzu. Schmecken Sie alles mit Pfeffer, Salz und frischen Kräutern ab. Auf zusätzliche Flüssigkeit und insbesondere die Sahne wird bei dieser Variation verzichtet. Pilze und Zwiebeln ergeben zusammen mit dem wenigen Öl immer noch ausreichen Flüssigkeit, dass wir auch hier von einer Jägersoße sprechen können.

Die letzte Variante ist besonders wohlschmeckend zu nicht paniertem Fleisch. Die Panade saugt sonst die deutlich dünnere Soße auf und wird weich und matschig.

Und nun viel Spaß beim Nachkochen und einen „Guten Appetit“.