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Hackfleisch seit 2 Tagen abgelaufen – kann man es noch verwenden?

Hackfleisch seit 2 Tagen abgelaufen

Bei Hackfleisch steht Frische immer an oberster Stelle. Sobald Fleischstücke gehackt werden, liefern sie mehr Angriffsfläche für potenzielle Keime, die sich in Folge längerer Lagerung vermehren. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, ist es ratsam, nur unmittelbar zuvor gehacktes Fleisch in roher Form zu konsumieren. Doch auch hier sollte Krankheitserregern vorgebeugt werden. Sowohl rohes Rind- als auch Schweinefleisch, kann in extrem seltenen Fällen Darmparasiten beinhalten, auch wenn diese in modernen Fleischbetrieben kaum noch in Erscheinung treten. Als Folge siedeln sich diese im menschlichen Körper an und können zu Abmagerungen bis hin zu allgemeinen Unwohlsein führen.

Hackfleisch frisch zu konsumieren ist die beste Wahl

Bei Hackfleisch steht Frische immer an oberster Stelle. Sobald Fleischstücke gehackt werden, liefern sie mehr Angriffsfläche für potenzielle Keime, die sich in Folge längerer Lagerung vermehren. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, ist es ratsam, nur unmittelbar zuvor gehacktes Fleisch in roher Form zu konsumieren. Doch auch hier sollte Krankheitserregern vorgebeugt werden. Sowohl rohes Rind- als auch Schweinefleisch, kann in extrem seltenen Fällen Darmparasiten beinhalten, auch wenn diese in modernen Fleischbetrieben kaum noch in Erscheinung treten. Als Folge siedeln sich diese im menschlichen Körper an und können zu Abmagerungen bis hin zu allgemeinen Unwohlsein führen.

Im Gegensatz zu Rinderbandwürmern sind beim rohen Schweinefleisch Fadenwurm-Parasiten, die auch als Trichinen bekannt sind, eine ernstzunehmende Gefahr, auch wenn diese seltener als früher in Erscheinung treten. Um diesen Umständen vorzubeugen, wird frischem Rinderhackfleisch als Tartar eine scharfe, würzige Sauce beigemischt. Schweinehack ist bekannt als Mett und enthält eine leichte Dosis Pökelsalz. Dieses tötet viele Organismen nicht nur ab, sondern macht das Mett auch etwas länger haltbar. Für beide Hackfleisch-Varianten jedoch gilt, dass sie innerhalb eines Tages konsumiert werden sollten, da sie für den Rohverzehr gedacht sind. Wenn frisches Mett oder Tartar vom Metzger seit zwei Tagen abgelaufen sind, raten Experten dazu, es wegzuwerfen und nicht mehr zu konsumieren.

Eine falsche Lagerung sorgt für die Vermehrung von Keimen auf und im Hackfleisch

Im frisch gehackten Fleisch vom Metzger können sich nach einem Tag Mikroorganismen, wie Listerien und Salmonellen auf dem rohen Untergrund vermehren. Das Hackfleisch wird binnen kürzester Zeit somit zum Pool für eine ganze Reihe an mikroskopisch kleiner Bedrohungen. Was also zunächst lecker klingt, wandelt sich in Folge falscher Lagerung zum Biotop. Abgepackte, verschweißte Mettwurst aus dem Wurstregal bietet weniger Potenzial für Keime. Bereits ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, dass eine ganze Reihe von Konservierungsstoffen und Salze dazu führen, dass dieses industriell angepasste Hackfleischerzeugnis für eine lange Lagerung produziert wurde. Vielfach lässt sich eine seit 2 Tagen abgelaufene, mit Konservierungsstoffen versehene Streichwurst aus Hackfleisch problemlos verspeisen. Entscheidend für den Verbraucher sind Geruch und Farbe des Fleisches. Dunkle oder untypisch blasse Stellen können auf einen Verfall des Fleisches hindeuten.

Diese optischen Merkmale deuten auf einen Verfall des Produktes hin

Hackfleisch aus der Frischetheke vieler Supermärkte besitzt ein aufgedrucktes Mindesthaltbarkeitsdatum. Angeboten wird Hackfleisch aus Geflügelfleisch, vom Rind, Schwein, Lamm oder sogar gemischtes Hackfleisch. Auch hier bestimmt die korrekte Lagerung, ob Verbraucher das Hackfleisch auch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums noch essen können. Ohne lange Kühlunterbrechung im Kühlschrank aufbewahrt, kann das Hackfleisch durchaus auch noch ein bis zwei Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verwendet werden. Um sicherzugehen, dass dieses Produkt noch genießbar ist, sollten es auf optische Veränderungen und vor allem den Geruch hin überprüft werden. Wenn das Hackfleisch unangenehm säuerlich riecht, ist es viel mehr ein Fall für den Abfall. Es empfiehlt sich, das Fleisch nicht nur von außen zu betrachten, sondern auch im Inneren nach bräunlichen Verfärbungen zu suchen. Auch sie können ein Anzeichen sein, dass dieses Hackfleisch nicht mehr essbar ist.

Hackfleisch nach Ablauf der Haltbarkeit immer durchbraten

Selbst bei keinerlei Anzeichen dafür, dass ein Verfall einsetzte, dürfen Verbraucher es nach Ablauf der Haltbarkeit nicht roh verspeisen. In jedem Fall muss das Fleisch in der Pfanne oder im Topf ausreichend erhitzt werden, um sämtliche Keime gezielt abtöten zu können. Auch wenn viele Verbraucher Hackfleisch gerne dazu verwenden, Burger zu braten, die im Kern noch „medium“ bleiben, sollte dies nicht mit seit zwei Tagen abgelaufenem Hackfleisch gemacht werden. Hierfür wird dazu geraten, stets frisches Hack zu verwenden.

Es gilt, die Kühlkette von Hackfleisch bereits beim Einkauf einzuhalten

Um die Haltbarkeit von Hackfleisch zu gewährleisten, lohnt es sich bereits im Supermarkt präventiv auf eine optimale Einhaltung der Kühlkette zu achten. Hierfür kommen Kühltaschen infrage. Das Hackfleisch sollte niemals Wärme oder gar direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Hohe Temperaturen sorgen ebenfalls dafür, dass sich Keime schneller vermehren können. Als Folge ist die Gewährleistung des Haltbarkeitsdatum nicht mehr gegeben. Solch ein falsch gelagertes Hackfleischprodukt wird meistens zwei Tage nach Ablauf der Haltbarkeit nicht mehr genießbar sein. Um einem Verfall vorzubeugen, lohnt es sich, Hackfleisch jeder Art vor Ablauf der Haltbarkeit einzufrieren. Selbst nach Monaten kann das auf diese Weise gelagerte Hackfleisch aufgetaut und gebraten oder gekocht problemlos verzehrt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, eignet sich zur Zubereitung auch das bereits fertig gefrorene Hack aus dem Supermarkt.

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