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2cl im Rezept – wieviel ist das? – Aufklärung

2cl im Rezept - wieviel ist das

Rezepte sind eigentlich ganz einfach. Mengen muss man in gewisser Reihenfolge zusammenfügen, Temperatur oder Kälte aussetzen und wie von Zauberhand entsteht ein ganz neues Produkt, was ganz anders schmeckt als jede der Zutaten zusammen. Doch manchmal sind die Mengen der Knackpunkt. So ist es zum Beispiel mit „2 cl“. Was heißt das? Wie viel ist das und wie misst man das ab?

Was „2 cl“ sind

Mit dem Liter ist jeder vertraut und man kann sich das in etwa vorstellen. Von der Milchpackung, die man kauft oder der Wasserflasche. Aber wenn es kleiner wird und weniger alltäglich, wir es schwieriger. „2 cl“ sind 2 Zentiliter. So weit, so gut. Und 1 Zentiliter sind 10 Milliliter. Demnach sind 2 cl also 20 Milliliter.

Herkunft der „2 cl“

Die Herkunft von „2 cl“ ist schon etliche Jahrzehnte und fast schon Jahrhunderte alt. Früher wollte man alle möglichen Spirituosen abmildern, damit man sie überhaupt trinken konnte, denn früher waren die alkoholischen Getränke ganz anders als heute und mundeten nicht so gut, denn sie hatten oft 60, 70 oder noch mehr Prozent Alkohol. Damals sagte man noch „einen Finger breit“ und einen Finger hat etwa die dicke von „2 cl“. Nichts destotrotz ist das keine Normierung zum Messen (siehe unten).

Die Bedeutung von „2 cl“

Immer und immer wieder werden einem „2 cl“ begegnen, wenn man mit Rezepten und vor allem mit Cocktails zu tun hat. „2 cl“ ist in fast allen Cocktail-Rezepten enthalten und es ist ein richtiges Standardmaß für jeden Barkeeper auf der ganzen Welt. Ganz gleich, wo man sich befindet, geht man in eine Bar und bestellt einen gewissen Drink, dann bekommt man genau diesen Drink in dieser Menge mit diesem Geschmack. Alles ist standardisiert und das „2 cl“-Maß hilft genau dabei. Man sieht also, es ist ein wichtiges Maß für vielerlei Rezepte und für den Alkoholgenuss. Will man sich selbst an Rezepten versuchen und vielleicht auch mal selbst für Freunde und für Partys etwas mixen, dann sollte man sich mit diesem ungewöhnlichen und sonst nicht alltäglichen Maß anfreunden und am allerbesten ein Gefühl dafür entwickeln, wie man auch ein Gefühl dafür hat, was ein Meter ist.

Abmessen

Nicht jeder Mensch (auch nicht jeder Barkeeper) hat ein Gefühl für Maße und der Finger (wie oben beschrieben) ist keine ausreichende Quelle. Oder zumindest noch nicht. Und auch dafür gibt es die richtigen Hilfsmittel, die helfen, schnell den richtigen Drink in der richtigen Menge der Zutaten abzumischen. Ein sogenannter „Jigger“ ist ein spezieller Messbecher, der besonders bei Barkeepern beleibt ist und könnte auch für zu Hause angeschafft werden, wenn man gern etwas mixt oder backt oder sonstige Rezepte in die Realität umsetzen möchte. Dieser „Jigger“ hat genau „2 cl“ oder andere Maßeinheiten. Das kommt ganz drauf an. Aber „2 cl“ sind eben auch darunter. Und so kann man genau abmessen, wenn man einen normalen Drink servieren soll oder einen Cocktail mischen oder jemand einen „Halben“ oder einen „Doppelten“ wünscht. Aber man muss sich nicht zwingend einen solchen Messbecher zulegen. Es geht auch anders.

Der Teelöffel

Das Besteck kann mehr als Dinge aufspießen, schneiden oder auflöffeln. Denn besonders der Löffel ist ein ungewöhnlich vielseitiges Utensil in unseren Küchen. Auch hier geht es mit Normierung zu und man kann sagen, dass jeder Teelöffel etwa 0,5 cl fasst. Also ein Vierteil der Menge, die hier besprochen wird und die so hochgehalten wird. Will man also auf die Schnelle 2 cl abmessen, dann braucht man nur vier Teelöffel der Flüssigkeit und man erreicht den Wert, ohne sich groß einen Kopf darüber machen zu müssen.

Segen der Erfahrung

Beschäftigt man sich lange damit, dann weiß man irgendwann, wann es genug ist. Sei es die Dauer des Ausschenkens oder die Optik des Glases. Was es auch sei, manche Barkeeper wissen aus Erfahrung genau, wie viel welche Menge ist. Und wenn man kann, sollte man sich diese Erfahrung aneignen, sollte man vorhaben, öfter zu Kochen und Drinks zu mixen und sich dabei einfach sicherer und unabhängiger zu fühlen. Wer will schon nach einem Jigger oder einem Teelöffel fragen, wenn nichts verfügbar ist? Da ist es doch ein schöneres Gefühl, es selbstständig aus der Erfahrung heraus abmessen zu können.