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Wie lange ist Whiskey geöffnet & ungeöffnet haltbar? Aufklärung

Wie lange ist Whiskey geöffnet & ungeöffnet haltbar

Wer hat es erfunden? Die Schotten oder die Iren?

Schottland ist bekannt für seine weitläufigen Landschaften, zerklüfteten Felsformationen und den grasbedeckten Wiesen. Wer jetzt denkt, dass die Schotten die Whiskey-Herstellung erfunden haben, täuscht sich eventuell. Heutzutage kann nicht abschließend geklärt werden, wer im Vereinigten Königreich mit der Destillation von Whiskey begonnen hat. Einige Anhaltspunkte sprechen dafür, dass die Irländer den Schotten ein wenig voraus waren. Ein klösterlicher, urkundlicher Nachweis aus dem Jahr 1494 besagt, dass die Schotten den Whiskey zu medizinischen Zwecken herstellten.

Ab wann ist Whiskey, ein Whiskey?

Mindestens 40 Prozent Alkoholgehalt benötigt ein Whiskey, umso genannt werden zu dürfen. Hergestellt aus verschiedenen Getreidesorten, reifen die meisten Sorten mindestens drei Jahre in Fässern. Reift ein guter Single Malt über einen langen Zeitraum im Fass, verändert sich sein Aroma. Es wird stärker und intensiver. Darüber hinaus ist Whiskey nach dem Destillieren klar und durchsichtig. Erst die Lagerung gibt ihm die ursprüngliche Farbe.

Welche Arten von Whiskey es gibt

Bei der Herstellung darf fast jede Getreidesorte verwendet werden. Dadurch gibt es ein breites Spektrum an Whiskey-Sorten. Normalerweise wird Gerste in der Destillierung verwendet. Darüber hinaus gibt es Sorten aus Mais (Corn Whiskey), Weizen (Grain Whiskey) oder Roggen (Rye Whiskey). Neben der Herstellung gibt es Unterschiede im Geschmack. Der erdig, samtig schmeckende schottische Whiskey oder der leicht mildere irische Whiskey sind nur einige Beispiele. Eine Beratung oder Tasting im Fachhandel ist eine gute Möglichkeit den eigenen für sich passenden Geschmack herauszufinden.

Erklärung der Haltbarkeit von Whiskey

Ungeöffnete Whiskey-Flaschen

Wie bei vielen Spirituosen gilt, dass ungeöffnete Whiskey Flaschen eine lange Haltbarkeit besitzen. Whiskey-Liebhaber haben nicht selten teure Sorten im Schrank, die für spezielle Genussmomente aufbewahrt werden. Das Thema der Lagerung spielt wie bei vielen Sorten eine große Rolle. Trockene, kühle Orte sind ein optimaler Standort für Ihre Lieblingsflaschen. Ein zu großer Lichteinfall bekommt dem Whiskey ebenso nicht wie zu hohe Temperaturen. Wird eine dieser Grundregeln nicht beachtet, kann es zu Änderungen im Geschmack und Aroma kommen. Eine gute Lagerstätte wäre ein großer Schrank oder eine abschließbare Bar. So haben Sie noch lange Spaß an den edlen Tropfen.

Einmal geöffnet und dann?

Eine geöffnete Flasche muss nicht in einem Zug von Ihnen geleert werden, dafür sind manche Sorten zu kostbar. Wichtiger ist es eher den Whiskey nicht über einen zu langen Zeitraum stehenzulassen, sonst ändert sich das Geschmacksaroma zu schnell. Als allgemeine Faustregel wird eine Zeitspanne von 6 Monaten genannt. Whiskey-Sorten haben alle andere Bedingungen, von daher kann nicht pauschal festgehalten werden, wie lange die Flasche geöffnet bleiben darf.

Der Grund der Geschmacksveränderung

Bei einer geöffneten Flasche verdunstet im Laufe der Zeit der Whiskey, wodurch der Geschmack weicher und samtiger wird. Dies liegt an der chemischen Reaktion mit Sauerstoff. Durch die Oxidation reagieren aktive Gase mit den Inhaltsstoffen des Whiskeys und verändern so den Geschmack. Für manchen ist dieser neue Geschmack eine Wohltat, für andere eher ein Grund den Whiskey wegzuschütten.

Kann der Aromaverlust aufgehalten werden?

Direkt aufhalten können Sie diese Veränderung nicht, aber ein wenig verlangsamen. Ein essenzieller Faktor, der bei der Haltbarkeit mitspielt, ist die Füllmenge. Wird der Whiskey in kleinere Karaffen oder Flaschen umgefüllt, kommt weniger Sauerstoff mit den Inhaltsstoffen in Berührung. Ein steriler Verschluss auf der Flasche hat die gleiche Wirkung. Die einfachste Methode ist, den Whiskey in einem geselligen Beisammensein zu genießen. Dem Geschmacksverlust wird dadurch effektiv vorgebeugt.