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Was sind Ochsenfetzen im Rezept? – Aufklärung

Was sind Ochsenfetzen im Rezept

Beim Essen probiert man vieles aus. Auch wenn man eingeladen ist, werden kulinarische Spezialitäten gereicht. Meist handelt es sich dabei um Fleisch und Gemüsegerichte, die man wahrscheinlich nicht kennt. Da sind zum Beispiel die Ochsenfetzen, die in einigen Gerichten zu finden sind. Ochsenfetzen? Was sind das denn und wie schmecken sie? Wie kann man sie in Gerichten verwenden und wo kommen sie her?

Ochsenfetzen sind eine Spezialität

Ochsenfetzen sind eine absolute Spezialität und stammen vom besten Stück Vieh, was es gibt. Es stammt vom Jungbullen ab und zwar aus dem Entrecote oder Hüftsteak. Es werden Stücke geschnitten, die ungefähr die Dicke von einem Steak haben. Anschließend kommen sie in eine Zerfetzungsmaschine, welche im Endeffekt 0,5cm dicke und fünf bis acht Zentimeter große Stücke, also eher Fetzen, herausschneidet. Eine Würzmarinade gibt den Fetzen den richtigen Geschmack, wenn sie dann für maximal 30 Sekunden je Seite auf den Grill kommen. Ochsenfetzen auch Lumpen genannt, sind Fleischstücke, welche für ein Steak zu klein sind. Da sie aber aus einem guten Stück Fleisch kommen, sind sie natürlich zu wertvoll zum Wegschmeißen. Aus diesem Grund werden sie in vielen Gerichten hinzugefügt und veredeln zum Beispiel Gemüse. Man kann diese Fetzen auch selbst machen. Dazu nimmt man teilweise Hüftfleisch aber auch das Entrecote.

Ochsenfetzen im Essen

Ochsenfetzen gibt es in vielen köstlichen Gerichten. Dabei ist es nicht wichtig, ob sie gedünstet oder gebraten werden. Man muss nur aufpassen, dass die Fetzen nicht anbrennen. Besonders gut schmecken die Ochsenfetzen vom Grill. Kurz gebraten mit einer perfekten BBQ-Soße sind sie das absolute Highlight beim Grillabend. Aber auch serviert mit dicken Bohnen und Soße sind sie ein Genuss.

Andere Länder andere Namen

Die Ochsenfetzen werden in anderen Ländern und Regionen anders genannt. So nennt man sie in Westfalen Rinderstreifen und in der Pfalz und Bayern tatsächlich Ochsenfetzen. Für ein Steak zu klein aber zum Wegschmeißen zu schade, werden die Streifen auf verschiedene Art und Weise zubereitet. In Österreich nennt man es sogar Roast Beef, oder Rinderbraten. Dabei trifft diese Bezeichnung ja nicht zu.

Die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten

Bei den Fetzen spielt es fast keine Rolle, wie sie zubereitet werden. Man kann sie mit Pfifferlingen an Bratkartoffeln servieren. Dazu eine BBQ-Soße oder eine andere dunkle Soße und fertig ist ein köstliches Gericht. Auch als Burger wird das Fetzenfleisch gerne benutzt. Dazu wird das Fleisch kurz angebraten und wie ein Burger ins vorbereitete Brötchen gelegt. Diese Art Burger gibt es auf dem Oktoberfest sehr oft. Ähnlich verhält es sich, wenn die Fetzen mit einer Semmel serviert werden. Dazu wird das Fleisch kurz angebraten aber wirklich nur kurz. Dann schneidet man Zwiebeln und Knoblauch und gibt diese in die Pfanne. Dies wird dann nochmal alles zusammen kurz in der Pfanne erhitzt und dann in die Semmel gelegt. Ein Gericht, welches auf keinem Volksfest fehlen darf. Wenn man das Fleisch einen Tag vorher in die Marinade legt, saugt es diese auf und gibt den Geschmack beim Zubereiten und Essen ab.

Das Fazit

Ursprünglich kommt der Ochsenfetzen aus dem Entrecote des Jungbullen. Bei den originalen Ochsenfetzen handelt es sich um Fleisch, welches zu klein ist, um zu einem Steak zu werden. Es durchläuft eine Maschine und kommt als Fetzen wieder heraus. Diese Streifen werden dann als Fetzen oder Lumpen verkauft. Mittlerweile gibt es verschiedene Fleischteile, die zu Ochsenfetzen verarbeitet werden können. Da sind Hüfte, Lende oder Rücken, die man auch so zubereiten kann wie die ursprünglichen Fetzen. Auch die Zubereitungsart ist völlig frei. Ob als Geschnetzeltes oder als Burger, ob in der Semmel oder mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln. Mit den Ochsenfetzen kann man viel machen und vor allem schnell. Auf dem Grill und in der Pfanne braucht das Fleisch nur Sekunden, um fertig zu werden. Man kann die Streifen natürlich auch selber machen, indem man ein Hüftsteak zum Beispiel in Streifen schneidet. Wie gesagt, mittlerweile spielt die Art wo das Fleisch herkommt, kaum noch eine Rolle.