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Was ist Suzuki/Souzouki (griechisches Essen)? – Erklärung

Was ist Suzuki/Souzuki (griechisches Essen)? - Erklärung

Es ist immer interessant zu wissen, was sich hinter einem Essen verbirgt, woraus es besteht. Das griechische Gericht Suzuki wird zuweilen auch Suzukakia, Souzukakia oder aber Souzouki genannt.

Es ist immer interessant zu wissen, was sich hinter einem Essen verbirgt, woraus es besteht. Das griechische Gericht Suzuki wird zuweilen auch Suzukakia, Souzukakia oder aber Souzouki genannt.

Nun zu den Zutaten für Suzuki/ Souzouki

Zunächst einmal gehört Hackfleisch dazu, das zu kleinen runden Laiben geformt wird, die an Frikadellen erinnern. Das Hackfleisch kann sowohl aus Lamm, Rind, Schwein oder auch einer Geflügelart bestehen. Kräuter und Brötstückchen werden mit Hack vermischt. Bei den Kräutern handelt es sich üblicherweise um Pfeffer und Salz, Kreuzkümmel, Thymian und Zimt sowie gehackten frischen Knoblauch. Manchmal werden aber noch weitere Kräuter untergemischt. Manche Köche würzen das Fleisch zusätzlich mit etwas Zitronensaft. Wenn die Fleischlaibe fertig geformt sind, werden sie gegrillt oder aber in der Pfanne gebraten. Normalerweise werden die Suzuki ohne Soße gegessen, gelegentlich aber auch mit Tomatensoße serviert.

Die Soße, falls sie dabei sein sollte

Zwiebeln und Knoblauch hacken, anschwitzen und in einem Topf vorköcheln lassen. Dann kommen pürierte Tomaten und Kräuter nach Wahl dazu. Bei den Kräutern darf Oregano auf keinen Fall fehlen. Alles gut vermischen.

Eine Information, die noch wichtig zu wissen ist

Es gibt auch ein griechisches Gericht, dessen Name sehr ähnlich klingt, nämlich Souvlaki. Das ist etwas anderes und besteht aus Fleischspießen mit Lamm oder Schwein. Auch bei diesem griechischen Gericht gibt es mehrere Möglichkeiten es zuzubereiten.

Was ist der Unterschied zwischen Souzuki, Souflaki & Bifteki?

Griechischer Wein schmeckt am besten zu deftigem frischen Souzuki, Souflaki und Bifteki. Doch was verbirgt sich hinter diesen schmackhaft klingenden griechischen Gerichten? Grundsätzlich wird die griechische Küche als sehr gesund und nährreich eingestuft. Grund dafür ist die Verwendung von guten gepressten Olivenöl. Das darf bei der Zubereitung griechischer Speisen nämlich nie fehlen. Ebenso wenig wie Kräuter, Joghurt und jede Menge gesunder Knoblauch. Auch nicht bei der Zubereitung von Souzuki, Souflaki und Bifteki. Doch worin genau unterscheiden diese drei griechischen Klassiker sich eigentlich genau? Eine kurze Erklärung soll Aufschluss geben.

Was ist Souzuki? Ein Erklärungsversuch

Bevor wir erklären, was genau sich hinter einer Souzuki verbindet, sei angemerkt, dass das gleiche Gericht auch unter den Namen Suzuki, Suzukakia und Souzukakia geläufig ist. Es handelt sich um eine meist aus Lammhack geformte Frikadelle. So würden wir den Fleischklops zumindest beschreiben. Ein klassisches Souzuki wird aus Lammfleisch hergestellt. Doch mittlerweile wird auch Rind, Schwein und sogar Geflügel zur Herstellung verwendet. Mit in dem Hack werden Brotkrumen und diverse Kräuter vermengt. Dabei gehören zu einem klassischen Souzuki Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Thymian und auch eine Prise Zimt sowie jede Menge frisch gehackter Knoblauch. Grundsätzlich ist man bei der Kräuterwahl allerdings frei. Gerne wird auch ein Spritzer Zitronensaft untergemischt. Die frikadellenartigen Fleischklopse können entweder gegrillt oder in der Pfanne gebraten werden. Ob eine Sauce dazu gehört ist von Region zu Region unterschiedlich. Wenn eine Sauce dazugehört, ist es eine Tomatensauce, die mit Zwiebeln und Knoblauch möglichst lange vorgeköchelt ist, bevor schließlich frisch pürierte Tomaten und jede Menge Basilikum hinzugegeben werden.

Was ist Souflaki? Ein Erklärungsversuch

Auch Souflaki ist unter anderen Schreibweisen und Namen bekannt: Souvlaki oder auch Kalamaki. Ob f oder v, Souflaki oder Kalamaki – es sind immer leckere Fleischspieße, die meistens kleine Lammfilets aufgespießt haben. Aber auch hier gibt es mittlerweile Varianten mit Schwein, Rind und Geflügel. In griechischen Restaurants werden häufig Misch-Spieße angeboten, sodass man eine Auswahl von allem auf dem Teller findet. Die Spieße allerdings werden häufiger gegrillt, statt in der Pfanne gebraten zu werden. Eingelegt sind die Fleischstücke in er Regel in einer Panade aus Salz, Pfeffer, Oregano und Zitronensaft … und das möglichst lange. Als Beilage eignet sich übrigens eine einfache Scheibe Weißbrot und dazu noch ein Schuss gesunden Olivenöls oder klassische, leckere Tzatziki.

Was ist Bifteki? Ein Erklärungsversuch

Bifteki ist ähnlich wie ein Souzuki und dann wieder doch ganz anders. Es ist ein Hacksteak aus Rinderhack und zwar ausschließlich aus Rinderhack. Das verrät auch der Name bereits: Bif = Beef = Rindfleisch. Optisch ähnelt ein Bifteki mehr einem Schnitzel, als einer Frikadelle, auch wenn die Bestandteile ein wenig mehr an klassische deutsche Frikadellen erinnern. Denn zubereitet wird das Rinderhacksteak mit Paniermehl, Eiern und diversen Gewürzen. Hier scheiden sich die Geister und Geschmäcker. Denn klassische Gewürze für D A S Bifteki gibt es nicht. Vielmehr gibt es Gewürzvarianten, die von Region zu Region, Ort zu Ort und sogar Familie zu Familie anders sind. Salz, Pfeffer und jede Menge Oregano findet man häufig bis immer. Ebenso Zwiebeln und Knoblauch. Hauch fein geschnittene Tomaten findet man ebenfalls häufiger. Das gibt dem Hacksteak eine ganz besondere Note. Auch Thymian findet häufig den Weg in das Rinderhack, bevor es zum Steak geformt wird. Bifteki wird übrigens ausschließlich in der Pfanne gebraten. Es landet selten bis garnicht auf dem Grill. Möchte man ein Bifteki klassisch authentisch servieren, so dürfen frische Gurken- und Tomatenscheiben nicht fehlen. Ob Reis oder Pommes als Beilage dazu gewählt werden, sei jedem selbst überlassen.

Unabhängig vom Namen und den sich dahinter verbergenden Gerichten: Egal was man beim Griechen bestellt. Schmecken tut es immer. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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