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Was bedeutet Schlagobers schlagen? – Aufklärung

Was bedeutet Schlagobers schlagen

Der dialektale Begriff „Schlagobers“ stammt aus dem Österreichischen und bezeichnet im Grunde nichts anderes, als Schlagsahne, Schlagrahm oder süße Sahne. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Bezeichnung „Obers“ erfordert, dass das zu verarbeitende Produkt einen Mindestfettgehalt von 10% aufweisen muss. Etymologisch geht das Wort „Obers“ auf die traditionelle Herstellungsweise zurück, bei der sich auf der Oberfläche einer über einen längeren Zeitraum stehen gelassenen Rohmilch der Rahm, also eine dicklichere fetthaltige Masse bildet, die nach und nach abgeschöpft wird und schließlich als Beigabe zu Kuchen oder Süßspeisen oder als Zutat in Suppen und Saucen für das gewisse Etwas sorgt. Wird der Wortbestandteil „Schlag-“ vorangestellt, dann bezeichnet der Begriff entweder die bereits die durch das sogenannte „Schlagen“ fest gewordene Masse (in Österreich könnte man beispielsweise einen Apfelstrudel mit Schlagobers bestellen) oder aber ein Produkt, das sich beispielsweise im Supermarkt erwerben lässt und das sich für die entsprechende Bearbeitung eignet.

Der dialektale Begriff „Schlagobers“ stammt aus dem Österreichischen und bezeichnet im Grunde nichts anderes, als Schlagsahne, Schlagrahm oder süße Sahne. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Bezeichnung „Obers“ erfordert, dass das zu verarbeitende Produkt einen Mindestfettgehalt von 10% aufweisen muss. Etymologisch geht das Wort „Obers“ auf die traditionelle Herstellungsweise zurück, bei der sich auf der Oberfläche einer über einen längeren Zeitraum stehen gelassenen Rohmilch der Rahm, also eine dicklichere fetthaltige Masse bildet, die nach und nach abgeschöpft wird und schließlich als Beigabe zu Kuchen oder Süßspeisen oder als Zutat in Suppen und Saucen für das gewisse Etwas sorgt. Wird der Wortbestandteil „Schlag-“ vorangestellt, dann bezeichnet der Begriff entweder die bereits die durch das sogenannte „Schlagen“ fest gewordene Masse (in Österreich könnte man beispielsweise einen Apfelstrudel mit Schlagobers bestellen) oder aber ein Produkt, das sich beispielsweise im Supermarkt erwerben lässt und das sich für die entsprechende Bearbeitung eignet.

Die Verarbeitung von Schlagobers

Die von der Rohmilch abgeschöpfte Masse hat eine fetthaltige Konsistenz, ist aber dennoch relativ flüssig; es handelt sich um eine Emulsion bei der Fetttröpfchen sozusagen im Wasser „schweben“. Durch das Schlagen, also das Durchrühren mit viel Kraft und Geschwindigkeit, verklumpen Fettbällchen miteinander und Luft und wässrige Bestandteile werden mit eingeschlossen. Die Dichte des aus der Verarbeitung resultierenden Produkts ist höher als die Dichte der Ausgangsmasse und präsentiert sich als Emulsion von Wasser in Fett, also als Wasserpartikel, die in einer Fettlösung schweben. Dabei ist natürlich entscheidend, dass die Sahne frisch oder konserviert ist und im Gefäß in dem sie geschlagen wird keine Wasser- oder Nahrungsmittelreste sind, die dazu führen können, dass die entsprechende Konsistenz nicht erreicht wird. Der häufigste Grund dafür, dass Schlagobers beim Schlagen nicht fest wird, ist allerdings die Temperatur. Ist der Rahm bei der Verarbeitung zu warm (und dieser Zustand ist bereits bei einer Temperatur von um die 10°C gegeben), dann ist das fett zu flüssig und kann beim Schlagen“ nicht verklumpen. da weniger Luft- und Wasserpartikel eingeschlossen werden können. Damit die Sahnespeise immer gelingt, behilft mancher (Hobby-) Koch sich deshalb auch mit sogenanntem Sahnesteif um wirklich auf Nummer sicher zu gehen.

Schlagobers und die Gesundheit

Natürlich ist Schlagobers oder Schlagrahm auf Grund seines hohen Fettgehaltes auch entsprechend kalorienreich und kann den Cholesterinspiegel bei übermäßigem Verzehr deutlich in die Höhe schnellen lassen. Auf der anderen Seite gelangt man im medizinischen Bereich immer stärker zu der Einsicht, dass der menschliche Körper Fette braucht, um richtig zu funktionieren. Insbesondere bei Menschen die gesundheitlich oder auf Grund einer Behandlung einen erheblichen Gewichtsverlust erleiden, kann die verstärkte Zufuhr von Rahm oder rahmhaltigen Speisen helfen, dass man wieder auf die Beine kommt, zumal Milchfett zumindest für Personen ohne Laktoseunverträglichkeit sehr bekömmlich ist und gut verdaut wird. Auch in einer medizinisch begründeten ketogenen Diät, die etwa bei schwer behandelbarer Epilepsie oder bei Gehirntumoren eingesetzt wird, kommt dem Produkt eine wesentliche Bedeutung zu, da hier die Ernährung vornehmlich auf Fetten beruht und sowohl Kohlenhydrate, wie auch Proteine drastisch reduziert werden. Natürlich gibt es inzwischen auch eine Vielzahl an veganen und laktosefreien Varianten, bei denen die Verarbeitung ähnlich vonstatten geht.

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