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Was bedeutet „quellen lassen“ im Rezept? – Aufklärung

Was bedeutet "quellen lassen" im Rezept

In so manchen Rezepten steht „quellen lassen“. Doch welcher Vorgang ist damit gemeint? Quellen lassen ist kein Hexenwerk. Es handelt sich dabei lediglich um eine Garmöglichkeit, welche gerne für Getreidemöglichkeit und trockene Lebensmittel verwendet werden. Ein berühmtes Beispiel ist das „Reis kochen“. Der Reis selbst sollte jedoch nicht geköchelt werden. Damit der Reis sich optimal im heißen Wasser entfalten kann, ist es effektiver, den Reis im Topf lediglich quellen zu lassen. Zudem werden Energiekosten gespart, da diese Zufuhr nach dem Aufkommen fast nicht mehr möglich ist.

In so manchen Rezepten steht „quellen lassen“. Doch welcher Vorgang ist damit gemeint? Quellen lassen ist kein Hexenwerk. Es handelt sich dabei lediglich um eine Garmöglichkeit, welche gerne für Getreidemöglichkeit und trockene Lebensmittel verwendet werden. Ein berühmtes Beispiel ist das „Reis kochen“. Der Reis selbst sollte jedoch nicht geköchelt werden. Damit der Reis sich optimal im heißen Wasser entfalten kann, ist es effektiver, den Reis im Topf lediglich quellen zu lassen. Zudem werden Energiekosten gespart, da diese Zufuhr nach dem Aufkommen fast nicht mehr möglich ist.

Die ideale Garmethode für trockene Lebensmittel

Nicht nur Reis entfaltet seine beste Wirkung, wenn er aufquellt. Genauso verhält es sich bei der Zubereitung auf dem Herd von Gries oder Couscous. Diese Gerichte benötigen eine vorgeschriebene Flüssigkeit, und quellen schonend auf dem Herd auf. Ob Reis, Gries oder Couscous, die Flüssigkeit wird automatisch in dem Lebensmittel aufgesaugt. Ist der Vorgang beendet, dann ist die entsprechende Flüssigkeit im Topf im jeweils bis dato trockenen Lebensmittel aufgesogen. Couscous wird nicht wie Reis gekocht, sondern mit heißem Wasser übergossen, sodass der Quellvorgang im Topf für einige Minuten stattfindet. Statt dass gekocht wird, quellen die Lebensmittel bei geringer Hitze auf. Oftmals reicht es aus, dass die verbleibende Hitze der Herdplatte die Lebensmittel im Topf aufquellt. Durch das Aufquellen werden die Lebensmittel jeweils weich und können anschließend verzehrt werden.

Die Lebensmittel über Nacht aufquellen lassen

Getrocknete Hülsenfrüchte müssen über Nacht quellen. An diesem Vorgang führt kein Weg vorbei. Linsen, Kichererbsen oder grüne Erbsen werden über Nacht in ausreichend Wasser gelegt. Sie quellen bis zum nächsten Morgen auf und können gekocht werden. Bei diesem Vorgang erhalten sie ihre ursprüngliche Größe zurück. Chiasamen müssen nicht über Nacht aufquellen. In der Regel reicht es, wenn sie für etwa 10 Minuten aufquellen. Dies kann separat z. B. in Hafermilch erfolgen oder im Müsli selbst. Auch Haferflocken und Müsli an sich kann in Milch aufquellen, bevor es gegessen wird. Hier handelt es sich im Gegenteil zu getrockneten Hülsenfrüchten um eine Wahloption. Ein Müsli lässt sich ohne aufquellen unmittelbar verzehren.

Hier scheiden sich durchaus die Geister

Wie wird der Reis am besten gekocht? Soll der Reis konstant vor sich hinköcheln oder ist das Aufquellen die bessere Kochmethode? Den Reis sanft aufquellen zu lassen ist für die beinhalteten Nährstoffe schonender. Beim Reis kochen, gehen wertvolle Nährstoffe in das Kochwasser über. Die ureigene Würze des Reises wird zudem mit dem Reiswasser in den Abfluss gegossen.

Die sanfte Quellmethode ist einfach zu handhaben. Die Reis- und Wassermenge sollte genau abgemessen werden. Auf einen Anteil Reis kommen zwei Anteile Wasser. Exakt diese Menge nimmt der Reis auf. Der Reis wird mit dem Wasser zum Kochen gebracht. Sobald das Wasser kocht, wird die Hitzezufuhr so gering wie möglich gehalten. So kann der Reis aufquellen, bis er verzehrfertig gar ist. Bei einem Elektroherd reicht durchaus die restliche Hitze aus, wenn die Platte komplett nach dem Aufkochen ausgeschalten wird. Reicht die restliche Hitze doch nicht aus, dann kann die Hitze noch einmal schwach hochgedreht werden. Dann sollte der Reis entsprechend durchgegart sein. Nach ein bis zweimal Ausprobieren, klappt es sicherlich mit dem Aufquellen auf dem Herd.

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