Skip to content
Home » Festessen » Warum sind Ostereier bunt? – Aufklärung

Warum sind Ostereier bunt? – Aufklärung

Warum sind Ostereier bunt

Man vermutet, dass der Brauch seine Wurzeln in der Fastenzeit hat. Im Christentum dauerte diese vier Tage. Sie begann am Aschermittwoch und endete am Karsamstag. Die Fastenregeln waren damals sehr streng und die Menschen durften keine tierischen Lebensmittel essen. In den damaligen Zeiten waren Hühner wichtige Nutztiere. Sie legten täglich Eier und weil in der Fastenzeit nichts gegessen wurde, blieben viele dieser Eier übrig. Die Frauen kochten sie, um sie haltbar zu machen und färbten sie in einem Sud von Roter Beete, um sie von den rohen Eiern zu unterscheiden.

Wann begannen die Menschen, Ostereier zu färben?

Die Geschichte der bunten Ostereier liegt weit zurück. Der Brauch hat seinen Ursprung in Armenien und begann sich später über Russland und die Mittelmeerländer auszubreiten. Auch in anderen Regionen der Welt wurde Eiern eine wichtige Bedeutung zu gesagt. Schon im alten Ägypten bezeichnete man Eier als „Ursprung der Welt“ und verwendete sie als Grabbeigabe für die Toten.
Auch im Mittelalter dienten sie als Zahlungsmittel für die Grundherren und tilgten, neben anderen Naturalien, die Steuern und Abgaben für Haus und Hof. Diese Zahlung, auch „Zins“ genannt, wurde immer kurz vor Ostern eingetrieben. Die ersten gefärbten Eier in Deutschland entstanden im 13. Jahrhundert und es gibt mehrere Theorien, warum man die Eier an Ostern zu färben begann.

Die Theorie der haltbaren Eier

Man vermutet, dass der Brauch seine Wurzeln in der Fastenzeit hat. Im Christentum dauerte diese vier Tage. Sie begann am Aschermittwoch und endete am Karsamstag. Die Fastenregeln waren damals sehr streng und die Menschen durften keine tierischen Lebensmittel essen. In den damaligen Zeiten waren Hühner wichtige Nutztiere. Sie legten täglich Eier und weil in der Fastenzeit nichts gegessen wurde, blieben viele dieser Eier übrig. Die Frauen kochten sie, um sie haltbar zu machen und färbten sie in einem Sud von Roter Beete, um sie von den rohen Eiern zu unterscheiden.

Die Theorie der geweihten Eier

Es gibt außerdem die Theorie, dass die Christen an Ostern Eier weihten und sie färbten, damit sie sich von den ungeweihten Eiern unterscheiden. Sie wählten damals die Farbe Rot, um den Leidensweg Jesu zu symbolisieren. Das Ei steht im christlichen Glauben für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. Das Schlüpfen eines Kükens wird mit der Auferstehung Jesu gleichgesetzt und hat einen besonderen Stellenwert für das Christentum. Es steht zudem für den Frühling und den damit einhergehenden Neubeginn.

Die Theorie der roten Eier unter dem Kreuz

Es gibt die Legende, dass Jesus Mutter Maria, ihren Sohn besuchte, nachdem er ans Kreuz genagelt wurde. Sie brachte Eier mit und legte sie unter das Kreuz. Das Blut Jesu tropfte aus seinen Wunden von oben auf die Eier und färbte sie rot. Seitdem färbten alle Christen ihre Eier an Ostern rot, um damit das Leid Jesu zu symbolisieren. Auch wenn man heutzutage an Ostern Eier färbt, soll man das erste Ei rot färben.

Wann wurden die Eier bunt?

Es gibt die Theorie, dass schon im antiken Griechenland und im alten Rom, zur Feier der Tag-und-Nacht-Gleiche, bunte Eier verschenkt und aufgehängt wurden. In Deutschland tauchte die Verschriftlichung des bunten Ostereis erstmals 1617 durch den Schriftgelehrten Puteanus in dem Werk „ovi enconium“ auf.
Früher wurden die Eier mithilfe von einfachen Lebensmitteln wie Zwiebelschale oder Roter Beete gefärbt. Im Laufe der Zeit verwendete man dann Lebensmittelfarbe und heutzutage kann man auch spezielle Eierfarben verwenden. Diese sind in allen Variationen erhältlich und einfach anzuwenden.

Zusammengefasst, hat der Brauch der bunten Ostereier hat eine lange Geschichte hinter sich und kommt aus verschiedenen Regionen der Welt. Je nach Herkunftsland ist der Grund dafür, warum die Eier bunt wurden, somit ganz unterschiedlich. Für die deutsche Kultur liegen die Wurzeln im damaligen Christentum.

Hat dir der Beitrag gefallen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.