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Warum ist Vollkorn gesünder? – Aufklärung

  • by Anatoli Bauer

Im Vergleich zu einem weichen Weißbrot ist ein Vollkornbrot viel gesünder. Das dunkle Brot wird aus ungeschältem Getreide hergestellt. Es enthält wesentlich mehr Mineralstoffe, Ballaststoffe sowie B-Vitamine. Dadurch wird die Verdauung auf eine natürliche Art und Weise angeregt. Bei der Verarbeitung von Vollkorn dürfen nicht-essbare Elemente wie Hülsen vom Korn entfernt werden.

Was ist an Vollkorn so besonders?

In den Randschichten eines Korns sind interessante Stoffe enthalten. Sie verfügen über sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Hierbei handelt es sich vor allem um Magnesium, Zink und Eisen. Die natürlichen Inhaltsstoffe wirken sich sehr positiv auf die Darmtätigkeit aus. Bei den Ballaststoffen handelt es sich überwiegend um Kohlenhydrate. Sie können nicht in Dünndarm aufgespaltet werden und lassen sich im Dickdarm nur teilweise von den Darmbakterien fermentieren. Ballaststoff sorgen für mehr Speichelbildung und eine verstärkte Kauarbeit. Somit wird auch die Zahngesundheit gefördert. Durch die Ballaststoff wird auch die Flüssigkeit im Magen-Darm-Trakt gebunden.

Somit wird das Volumen des Speisebreis vergrößert und man fühlt sich satt. Der Darm wird in Bewegung gesetzt und die Darmflora unterstützt. Durch Ballaststoffe werden die Schleimhautzellen im Dickdarm mit kurzfettigen Fettsäuren versorgt. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Ballaststoffe des Vollkorns wird der Blutzuckerspiegel nicht so stark beeinflusst, wie beim Verzehr von beispielsweise Weißbrot.

Vorbeugung von Krankheiten

Wer anstatt Weißmehl ein Produkt aus vollem Korn verwendet, tut seiner Gesundheit etwas gut. Durch Vollkornprodukte wird das Risiko für Darmkrebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt. Das kann sich sogar positiv auf die Lebensdauer auswirken. Eine Umstellung auf Vollkorn-Produkte sollte nicht von heute auf morgen erfolgen. Es empfiehlt sich nach und nach Mehl, Brot, Reis und Nudeln auf Vollkornvarianten umzustellen. Der Verzehr von Vollkornprodukten sollte langsam gesteigert werden, damit sich der Körper auf die veränderte Verdauung umstellen kann. Eine zu schnelle Umstellung könnte zu Blähungen, Völlegefühl und Verstopfungen führen. Besonders bei einer Umstellung auf Vollkornprodukten sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Warum ist Vollkornbrot so gesund?

Aufgrund des Gehaltes an Antioxidantien im Vollkornbrot kann das Risiko von Herzerkrankungen gesenkt werden. Aber auch Bestandteile wie Phytosterine können sich günstig auf den Blutcholesterinspiegel auswirken. Durch Vollkorngetreide wird die Gesundheit des Magen- und Darmtraktes unterstützt. Da die Ballaststoffe des Getreides für eine verbesserte Darmtätigkeit sorgen, sollten Vollkornprodukte ein wichtiger Bestandteil des Speiseplans sein. Ein erhöhter Verzehr von Vollkornballaststoffen kann das Risiko für den Diabetes Typ 2 um bis zu 30% senken. Besonders vorteilhaft ist, dass die Vollkornprodukte nur sehr langsam in das Blut gelangen. Somit kommt es zu keinem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Der Körper muss daher nicht so viel Insulin ausschüttet. Durch die Zufuhr der Nährstoffe wird auch die Verstoffwechselung des Insulins deutlich verbessert. Viele Menschen verwenden vermehrt Vollkornprodukte für ihre Diät. Das liegt unter anderem daran, dass sie länger statt machen. Auch wenn viele Menschen eine Scheibe Weißbrot mit Marmelade morgens bevorzugen, da sie ihnen geschmacklich mehr zusagt, sollte man doch eher zu einem Vollkornbrot greifen. Experten raten, dass täglich ausreichend Vollkornprodukte verzehrt werden. Mindestens 30% des Speiseplans sollten aus Vollkorn bestehen. Nur so kann sich bei der eigenen Gesundheit eine positive Wirkung zeigen.

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