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Warum ist Honig gesund? – einfache Erklärung

  • by Anatoli Bauer

Bienenhonig ist frei von Risikostoffen wie Purin, Cholesterin, enthält keine Proteine und Ballaststoffe und ist frei von Fetten. Ein Schlankmacher ist Honig allerdings trotzdem nicht, denn es fallen rund 320 Kilokalorien auf 100 Gramm Honig an. Durch den enthaltenen Fruchtzucker wirkt Honig zudem als zusätzlicher Appetitanreger und ist für Menschen, die eine Gewichtszunahme anstreben, von Vorteil.

Genau wie Zucker ist in Honig hauptsächlich Traubenzucker in Form von Glucose und Fruchtzucker (Fructose) enthalten. Dies macht rund 80 Prozent aus, die restlichen 20 Prozent sind lediglich Wasser.

Aufgrund seiner klebrigen Beschaffenheit ist Honig nicht nur kariesfördernd, sondern auch noch schädlicher für di Zähne als brauner oder weißer Zucker. Durch seine Klebrigkeit kann er nämlich noch länger an den Zähnen haften bleiben. Aufgrund dessen sollte er genauso wie Haushaltszucker sparsam konsumiert werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) raten, eine tägliche Zuckeraufnahme von unter 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr zu erreichen. Damit ist auch Honig gemeint.

Was ist denn überhaupt gesund für die Zähne?

Alle Lebensmittel, die nicht lange am Zahn haften und bei denen mal viel kauen muss, sind gut für die Zähne. Hiermit sind Gemüse, Obst und Vollkornprodukte gemeint, sie regen den Speichelfluss an und haben eine natürliche reinigende Wirkung.

Auch wenn Honig nur wenige Mineralstoffe und Vitamine enthält, ist er dank seiner Antioxidantien und bioaktiven Stoffe sehr gesund für den Körper. Ganz besonders dank der Gruppe der Inhibinen (Flavonoide Enzyme, Harze) können gesundheitsfördernde Wirkungen erzielt werden. Beachtet werden muss hier allerdings, dass diese gesunden Stoffe bei einer Temperatur von 40 Grad Ihre Wirkung verlieren.

Wie naturbelassen und frisch der Honig ist, lässt sich am HMF-Wert erkennen. Umso weniger man von dem Abbauprodukt Hydroxymethylfurfural (HMF) im Honig finden kann, umso höher ist der heilende Wirkstoffgehalt und besser die Qualität des Produktes.

Wichtige Antioxidantien

Honig enthält wichtige Antioxidantien wie Enzyme und Pflanzenstoffe, organische Säuren und Phenole. Gerade die Kombination aus diesen verschiedenen Bestandteilen machen den Honig so gesund. Dank der Antioxidantien kann das Risiko vor Herzinfarkten, Schlaganfällen und verschiedener Krebserkrankungen senken, der Verzehr wirkt sich sogar positiv auf das Sehvermögen aus.

Durch die im Honig enthaltenen Antioxidantien können die Arterien besser geweitet werden und somit der Blutdruck gesenkt werden. Durch längerfristigen Bluthochdruck können Erkrankungen am Herz begünstigt werden. Durch die Weitung der Arterien wird der Blutfluss zum Herz gestärkt und Blutgerinnsel können verhindert werden.

Kann Honig bei Diabetes helfen?

Honig wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und stärkt das Herz. Wird zu viel LDL-Cholesterin zugeführt, kann dies zu Arterienverhärtung, Verkalkungen und Arteriosklerose führen, hierbei können sich zudem in den Schlagadern Blutfette ablagern, im schlimmsten Fall führt dieser Zustand zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt.

Laut einer Studie konnte durch den Verzehr von Honig kann das schlechte LDL-Cholesterin gesenkt und der gute Anteil deutlich gesteigert werden. Vergleicht man dies mit normalem Zucker, konnte man mit Honig sogar einen Gewichtsverlust von bis zu 1,3 Prozent, der LDL-Anteil um 5,8 Prozent gesenkt und der HDL-Anteil um bis zu 3,3 Prozent gesteigert werden.

Andere Studien allerdings zeigten auf, dass durch den Verzehr von Honig auch der Blutzuckerspiegel erhöht werden kann, zwar deutlich weniger als durch raffinierten Zucker, dennoch sollten Diabetiker Honig mit Bedacht genießen.

Hat ein Mensch schlechte Blutfettwerte, kann dies ein Anzeichen für eine Insulinresistenz sein und das Risiko für eine Herzerkrankung steigt zunehmend. Insulinresistenz tritt bei Typ-2-Diabetes auf und ist ein Hauptfaktor für die Krankheit.

Schlechte Blutfettwerte haben meist Personen, die sich viel von raffinierten Kohlenhydraten und Zucker ernähren. Laut Studien konnte das Essen von Honig in Verbindung mit guten Blutfettwerten gebracht werden, gerade dann, wenn es als Zuckerersatz genutzt wurde.
Die Werte waren bei den Probanden, die nur Honig nutzen, um 11-19 Prozent niedriger als bei der Gruppe mit normalem Zucker.

Wundmittel Honig

Frischer Bienenhonig von einem Imker des Vertrauens kann bei Wunden teilweise besser wirken als modernes Antibiotika. Laut einer offiziellen Studie wurden Verbrennungen zweiten Grades und entzündete Wunden mit Honig behandelt und heilten schneller ab als mit herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Honig bei Husten und Halsschmerzen

Honig ist ein Virenkiller, schmeckt gut im Tee und stärkt das menschliche Immunsystem. Da die heilenden Enzyme bei Temperaturen von über 40 Grad abgetötet werden, sollte man den Tee vorher etwas abkühlen lassen, bevor man den Honig hinzugibt, so kann dieses Getränk bei Reizhusten oder einer angekündigten Erkältung sehr gut helfen und die Symptome lindern. Honig kann gerade bei Kindern bei Husten und Halsschmerzen in einigen Fällen sogar effektiver helfen als normale Hustenmittel aus der Schulmedizin.

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