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Unterschied zwischen Club Soda, Soda und Mineralwasser

  • by Anatoli Bauer
Club Soda, Soda und Mineralwasser

Bei Mineralwasser, Soda & Club Soda handelt es sich bei allen drei Getränken um Wasser, das unterschiedlich zu- und aufbereitet wurde, denn Wasser ist nicht gleich Wasser. Wie unterscheiden sich nun die 3 Getränke und was muss man wissen, wenn man eines dieser drei bestellt?

Was ist Mineralwasser?

Mineralwasser ist das natürlichste unter den Wasserarten. Beim Mineralwasser müssen genaue Vorschriften eingehalten, damit es als Mineralwasser verkauft werden darf. Es benötigt sogar eine amtliche Anerkennung.

  • Das Wasser muss von einer unterirdischen Quelle kommen
  • und wird direkt am Gewinnungsort, am Brunnen abgefüllt.
  • Außerdem dürfen keine weiteren Inhaltsstoffe hinzugefügt werden.

Eisen, Schwefel und Kohlensäure sind die einzigen Bestandteile, die danach verändert werden dürfen. Alle anderen Bestandteile dürfen nicht verändert werden und variieren von Quelle zu Quelle.

Die Mineralwasser werden untersucht und anschließend mit einem Etikett als geprüft versehen.

Was ist Sodawasser?

Bei Soda handelt es sich um gewöhnliches Tafelwasser, Leitungswasser oder Mineralwasser, welches künstlich mit Kohlensäure und Natriumhydrogencarbonat angereichert wurde, also ein künstlich hergestelltes Getränk, das mit weiteren Inhaltsstoffen angereichert wird. Diesem Wasser wird zusätzlich mindestens 570 mg/L Natriumhydrogencarbonat und eventuell Kohlendioxid beigefügt. Das Wasser muss amtlich nicht anerkannt werden, denn es hat keine sonstigen Vorgaben, außer Kohlensäure und Natriumhydrogencarbonat.

Was ist Club Soda?

Bei Club Soda handelt es sich um gewöhnliches Sodawasser. Es ist ein Markenname eines Sodawassers. Heutzutage wird gerne das Wort Club Soda für jedes Sodawasser als Synonym verwendet.

Wissenswerte zur Verwendung von Mineralwasser & Soda Wasser in der Küche

Mineralwasser löscht nicht nur herrlich erfrischend den Durst, sondern eignet sich bestens zum Kochen. Viele Speisen werden durch die Zugabe von Mineralwasser locker und leicht. Zudem besitzt Mineralwasser keinerlei Kalorien und ist ideal für die schlanke Küche. Doch dies nur am Rande. Vorrangig lässt sich Mineralwasser bestens für das Auflockern von Speisen einsetzen.

Schon gewusst? Wirkungsvolle Tricks und Kniffe für die Küche

So manchen Hobbyköchen ist durchaus bekannt, dass die beliebten Pfannkuchen durch die Zugabe von Mineralwasser fluffiger werden. Einen Teil der Milchbeigabe kann durch Mineralwasser ersetzt werden. Eine Hälfte Milch und die andere Hälfte mit Mineralwasser. Genauso verhält es sich beim Anrühren eines Teiges für die schwäbischen handgeschabten Spätzle.

Mit Mineralwasser lässt sich Fleisch und Fisch in der Pfanne anbraten. Ein fettfreies Zubereiten ist somit möglich. Das kohlensäurehaltige Mineralwasser wird in eine beschichtete Pfanne gegeben. Ob Fleisch oder Fisch wird wie gewohnt angebraten. Entscheidend für ein gutes Gelingen ist, dass der Boden der Pfanne knapp mit Wasser bedeckt wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Fisch oder Fleisch gekocht wird, statt entsprechend anzubraten.

Das lockere und leichte Omelett oder die beliebten Rühreier zum Frühstück werden lockerer mit Mineralwasser. Der zugegebene Schuss Milch bei den Rühreiern kann mit Mineralwasser ersetzt werden. Genau ist es mit allen weiteren Eierspeisen. Milch ist nicht nötig als Extrazugabe. Mit Mineralwasser mit Kohlensäure werden alle Eierspeisen so richtig fluffig. Genauso kann Quark statt mit Milch mit kohlesäurehaltigem Mineralwasser fluffig gerührt werden.

Gemüse lässt sich optimal mit Mineralwasser dünsten. Statt Leitungswasser kann Mineralwasser verwendet werden. Der Vorteil ist, dass die vorhandenen Mineralien das Gemüse nach dem Kochen knackiger erscheinen lässt. Die Farbe des Gemüses bleibt ebenso satter erhalten. Ein weiterer Tipp ist, Suppen und Saucen mit einem Schuss Mineralwasser zu versehen. Interessant ist dabei der nun darauffolgende Prozess. Die Suppen und Saucen werden richtig cremig. Kalorienhaltiges Créme Fraiche oder Schlagsahne werden überflüssig. Genauso können Salatdressings kalorienarmer angerührt werden. Es kann auf einen Teil Öl verzichtet werden. Stattdessen wird Mineralwasser verwendet. 50 Prozent Öl und 50 Prozent Mineralwasser mit den weiteren Zutaten verrühren und die Salatsauce besitzt deutlich weniger Kalorien.

Kaiserschmarrn mit Mineralwasser – Bon Appetit!

Die Zutatenliste für 4 Portionen sieht wie folgt aus:

40 Gramm Butter, 1 Packung Vanillinzucker, 50 Gramm Zucker, 135 Gramm Mehl, 4 bis 5 Eier, 300 ml Milch, 75 ml Mineralwasser sowie eine Prise Zucker sowie Puderzucker zum Bestreuen und wer mag noch Apfelmus. Das Rezept wird als einfach eingestuft.

Die Eier werden in Eiweiß und Eigelb getrennt. Anschließend wird das Eigelb mit dem Vanillinzucker, dem Mehl, dem Zucker sowie der Prise Salz mit einem Handrührgerät verführt. Hinzugegeben wird schubweise die Milch. Dem fertigen Teig wird das Mineralwasser noch hinzugegeben. Dieser Vorgang lässt den Teig fluffiger werden. Jetzt wird das Eiweiß steif geschlagen und anschließend unter den Teig vorsichtig gezogen. Anschließend wird eine beschichtete Pfanne erhitzt und der Kaiserschmarrnteig wird fingerdicke in Pfanne eingebracht. Der Teig wird auf beiden Seiten angebraten, bis er durch ist. Die beiden Seiten sollten beide leicht braun sein. Nun werden zwei Essgabeln in jeweils beide Hände genommen und der Teig wird in kleine Stücke gerissen und nochmals kurz angeröstet. Das Gericht ist fertig und wird mit Puderzucker bestreut. Nach Belieben wird noch Apfelmus gereicht.

Wie wäre es zur Abwechslung mit einem Aperol Spritz?

Der Aperol wird sehr gerne in der Schweiz getrunken und ist sehr erfrischend. Vergleich mit einer Weißweinschorle in Deutschland auf der Außenterrasse eines Lokals an einem Sommerabend. So ist der Aperol Spritz ein geeignetes Sommergetränk. Hierfür wird kein Mineralwasser, sondern Soda Wasser verwendet. Benötigt werden 5 Eiswürfel, eine Orangenscheibe, 12 cl gekühlter Prosecco und 8 cl Aperol sowie 4 cl kaltes Soda Wasser.

Die Eiswürfel werden in ein Weißweinglas gegeben. Die unbehandelte Orange, am besten Bio, wird hinzugefügt. Der gekühlte Prosecco wird über die Orangenscheibe gegossen. Der Aperol fließt anschließend langsam in das Glas hinein. Das Getränk wird nun mit dem kalten Sodawasser aufgegossen. Schöner kann ein Sommertag kaum zu Ende gehen!

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