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Spitzkohl haltbar machen & aufbewahren – Anleitung & Tipps

Spitzkohl haltbar machen & aufbewahren

Kohl ist nicht gleich Kohl, dass merken Verbraucher beispielsweise dann, wenn sie den leckeren Spitzkohl mit anderen Kohlsorten, wie dem Weißkohl oder dem Chinakohl vergleichen. Im Gegensatz zum Weißkohl ist der Spitzkohl früher zu verarbeiten, da er ansonsten seine Frische verliert und ungenießbar wird. Im Vergleich zum Wirsing etwa sollte der Spitzkohl nicht trocken gelagert werden, denn er benötigt hingegen eine gewisse Feuchtigkeit, um sein bekanntes Aroma beizubehalten. Eine Lagerung im Keller ist daher nicht ratsam, wohl aber im Kühlschrank.

Im feuchten Tuch aufbewahrt, ist der Spitzkohl einige Tage lang haltbar

Das Obst und Gemüse Fach kann hierfür die beste Grundlage bieten und sorgt dafür, dass der Spitzkohl lange frisch und saftig wird. Als kleiner Tipp gilt es, den Kohl in ein feuchtes Tuch zu wickeln. Hierdurch erhält er noch mehr Feuchtigkeit und lässt sich womöglich einige Tage länger halten, als dies ohne der Fall wäre. Mehrere Wochen dürfen Verbraucher ihn jedoch auf diese Weise nicht ruhen lassen, denn dann kann er nicht mehr gegessen werden. Besser ist es, den Spitzkohl im Handtuch im Kühlschrank wenige Tage bis maximal eine Woche aufzubewahren. Andernfalls kann es passieren, dass der Kohl schlecht wird und sich nicht mehr wie gewohnt verarbeiten lässt.

Zerkleinert im Frischebeutel: Das platzsparende Aufbewahren des Spitzkohls

Im Supermarkt erworben, erweist sich der Spitzkohl meistens zu Hause als unhandlich und groß. Viele Kühlschränke bieten kaum genügend Platz zur Lagerung. Besser ist es daher, den Spitzkohl zu zerkleinern und anschließend zu waschen. Die unter kaltem Wasser kurz abgespülten Stücke werden in Frischhaltebeuteln verpackt und lassen sich anschließend auf einfache Weise im Kühlschrank aufbewahren. Diese Methode kann jedoch dazu führen, dass der Kohl seine Frische einbüßt. Daher sollten die Stücke schnell konsumiert werden, da sich diese lediglich einige Tage lang halten.

Das Einfrieren von Spitzkohl einfach erklärt

Spitzkohl lässt sich auch einfrieren. Verbraucher sollten diesen jedoch nicht komplett in das Gefrierfach einräumen, denn sie werden ihn kaum wieder in gleicher Frische auftauen können. Besser ist es auch hier, den Spitzkohl in kleine Stücke zu schneiden und diese dann in Gefrierbeutel zu verpacken. Somit lässt sich nicht nur ähnlich wie im Kühlschrank Platz bei der Lagerung einsparen, sondern auch dafür sorgen, dass der Kohl auch nach Monaten noch genießbar ist. Es ist möglich ihn frisch einzufrieren oder das aus Spitzkohl gekochte Gericht bei frostigen Temperaturen im Eisfach zu lagern. Hierfür sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Spitzkohl-Speise bereits abgekühlt ist, wenn sie eingelagert wird.

Gebackener Spitzkohl lässt sich mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren

Ein leckeres Gericht für Spitzkohl ist der Ofenspitzkohl. Zubereitet mit viel Oliven- oder Rapsöl, wird er durch das Backen gegart. Gleichzeitig hält sich ein auf diese Weise zubereitetes Gericht eine längere Zeit im Kühlschrank. Eingelagert in einer Tupperdose können Verbraucher den kaltgestellten Ofenkohl bis zu einigen Tagen aufbewahren. Die häufigste Variante ist es, ihn mit Rahm zu kochen. Milchprodukte sind generell weniger lange haltbar, sodass der Spitzkohl als Rahmgericht nur ein bis zwei Tage im Kühlschrank verweilen sollte. Eine andere Methode, Spitzkohl haltbar zu machen, ist es ihn zu fermentieren.

Salziges Sauerkraut und scharfes Kimchi: Spitzkohl über Fermentation haltbar machen war niemals einfacher

Koreaner kennen Kimchi, ein aus Weißkohl hergestelltes, fermentiertes Kohlgericht, das unserem bekannten Sauerkraut in seiner Herstellungsweise sehr ähnlich ist. Soll Spitzkohl verwendet werden, wird dieser gewaschen und gestückelt und in eine Schüssel mit Salz eingelegt. Die leicht mit Salz bedeckten Blätter erhalten zusätzlich noch eine Soße aus Paprikapulver, Knoblauch und Soja, Honig und vor allem Chili. Abgedeckt mit etwas Frischhaltefolie sollte die Schüssel eine Woche bei Raumtemperatur, etwa im Küchenschrank, gelagert werden. Danach ist der Fermentationsprozess bereits so weit vorangeschritten, dass Salz und Chili sowie Knoblauch den Spitzkohl längst haltbar gemacht haben. Jetzt lässt sich das Kimchi in ein Glas abfüllen und im Kühlschrank lagern. Dort gärt der Kohl weiter, weshalb das Glas nicht zu fest verschlossen werden sollte, da es sonst aufplatzen kann. Auf diese Weise aufbewahrt, kann das Kimchi sogar einige Wochen bis Monate überdauern. Wer es weniger scharf mag bevorzugt die deutsche Variante. Dabei werden alle Zutaten wie angegeben weggelassen und stattdessen der Kohl nur mit Salz fermentiert. Der Fermentierungsprozess ist der gleiche und ergibt am Ende das weltbekannte, salzig säuerliche Sauerkraut.