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Sekt & Champagner – was ist der Unterschied?

Sekt & Champagner - was ist der Unterschied

Sekt und Champagner sind sehr unterschiedlich. Beide Getränke werden durch ein unterschiedliches Gärungsverfahren hergestellt. Eine Gemeinsamkeit ist, dass Sekt und Champagner Kohlensäure enthalten, welches aus der zweiten Gärung eines Grundweins stammt. Bei der Herstellung von Champagner erfolgt die zweite Gärung in der Flasche.

Sekt und Champagner sind sehr unterschiedlich. Beide Getränke werden durch ein unterschiedliches Gärungsverfahren hergestellt. Eine Gemeinsamkeit ist, dass Sekt und Champagner Kohlensäure enthalten, welches aus der zweiten Gärung eines Grundweins stammt. Bei der Herstellung von Champagner erfolgt die zweite Gärung in der Flasche.

Was ist Champagner?

Ein Schaumwein darf nur als Champagner bezeichnet werden, wenn die Trauben aus der Region der Champagne stammen. Es handelt sich somit bei der Herkunft der Traube um eine schützende Bezeichnung. Die Trauben, die für einen Champagner genutzt werden, werden in der Champagne gesät, geerntet und gekeltert. Alle Rebsorten, die aus dieser Region stammen, haben einen typischen Geschmack und die gleichen Charaktereigenschaften. Das kommt durch das besondere Klima und dem Boden, auf dem die Trauben wachsen. In der Regel wird Champagner aus einer Kombination von blauen und weißen Trauben hergestellt. Für die Herstellung eines Champagners dürfen höchstens sechs Rebsorten verwendet werden. Häufig werden Rebsorten wie Pino Meunier, Pinot Noir und Chardonnay verwendet.

Was ist Sekt?

Sekt ist ein beliebter Schaumwein. Es handelt sich um die Bezeichnung für einen Qualitätsschaumwein. Bis 1967 gab es noch einen Prädikatsschaumwein. Perlweine haben dagegen nichts mit Sekt zu tun. Sekt hat einen Alkoholgehalt von über 10 Vol % und benötigt bei der Reife eine Reifezeit von mindestens 9 Monaten. Sollte ein Wein mit einer Kohlensäure hergestellt werden, muss dies klar deklariert werden. Die Basis eines Sekts ist ein Grundwein, dem Zucker und Hefezellen zugesetzt werden. Häufig wird ein Sekt aus mehreren Rebsorten hergestellt. Sie müssen anders als bei der Herstellung eines Champagners nicht aus einer bestimmten Region stammen. Die Rebsorten werden zu einem Verschnitt gemischt, der auch als Cuvée bezeichnet wird. Somit können Hersteller von Sekten sicherstellen, dass der Sekt immer den gleichen Geschmack garantieren.

Die richtige Lagerung und optimale Trinktemperatur

Sekt sollte nach dem Kauf bald genossen werden. Im Vergleich zu einem Wein verliert er nach einer längeren Lagerung an Kohlensäure und Geschmack. Bis zum Öffnen der Flasche sollte eine Flasche Sekt immer dunkel, kühl und stehend gelagert werden. Am besten geeignet ist für die Lagerung ein Keller. Bei einem klassischen Sekt liegt die Trinktemperatur bei 7° C. Damit die feinen Perlen des Sekts vor dem Trinken aufsteigen können, sollte der Sekt in ein hohes, schlankes Glas gefüllt werden.

Auch eine Flasche Champagner sollte immer aufrecht gelagert werden. Bei Weinen muss darauf geachtet werden, dass die Flasche waagerecht liegt, damit der Korken schön feucht bleibt. Bei einer Flasche Champagner ist das nicht notwendig. Durch die aufsteigende Kohlensäure im Flaschenhals wird der Korken optimal befeuchtet. Für die Lagerung von Champagner wird eine konstante Temperatur von 10° C benötigt. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 70% liegen. Dadurch geht der Geschmack auch nach Jahren nicht verloren. Temperaturschwankungen sollten vermieden werden. Ein Champagner oder Sekt hat die volle Reife erreicht, wenn er aus der Kellerei kommt. Er sollte danach am besten so schnell wie möglich getrunken werden. Ein Champagner wird in der Regel nach einer längeren Lagerung nicht besser. Das ist nur bei den wenigsten Jahrgangschampagnern der Fall.

Worauf sollte besonders geachtet werden?

Bei der Lagerung von Sekt- oder Champagnerflaschen sollte besonders darauf geachtet werden, dass keine Lösungsmittel, Heizöl oder Farben in der Nähe stehen. Durch die starken Gerüche könnte der Geschmack stark beeinträchtigt werden. Auch Erschütterungen wie beispielsweise durch das Schleudern einer Waschmaschine sollten vermieden werden. Sekt- und Champagnerflaschen müssen immer sehr sorgfältig behandelt werden. Dadurch kann verhindert werden, dass der Korken beim Öffnen der Flasche mit einem lauten Knall herausschießt und es zu einem Überschäumen kommt. Durch ein vorsichtiges Öffnen wird nicht von dem edlen Tropfen vergeudet.

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