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Orange & Apfelsine – was ist der Unterschied?

Orange & Apfelsine - was ist der Unterschied

„Bringe mir bitte ein Kilo Apfelsinen mit!“ Im Supermarkt stellt sich dann die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Apfelsinen und Orangen? Gibt es überhaupt einen geschmacklichen und realen Unterschied? Beide gehören der Gruppe der Zitrusfrüchte an und stammen aus den südlichen Ländern Europas an. Die Schale ist bei der Apfelsine und Orange gleich.

„Bringe mir bitte ein Kilo Apfelsinen mit!“ Im Supermarkt stellt sich dann die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Apfelsinen und Orangen? Gibt es überhaupt einen geschmacklichen und realen Unterschied? Beide gehören der Gruppe der Zitrusfrüchte an und stammen aus den südlichen Ländern Europas an. Die Schale ist bei der Apfelsine und Orange gleich.

Beliebt sind die Apfelsinen und Orangen vor allem in der kalten Jahreszeit. Im Winter schmecken sie am köstlichsten. Ob frisch in Scheiben gegessen oder morgens zum Frühstück frisch ausgepresst. Die Haupterntezeit ist von November bis März. Gerade in der Erkältungssaison eine echte Vitaminbombe, dank dem hohen Vitamin-C-Gehalt.

Die saftigen Orangen mit all ihren interessanten Facetten

Um es vorneweg zu nehmen. Die Bezeichnung „Apfelsinen“ oder „Orangen“ unterscheiden sich nicht. Apfelsinen sind letztlich Orangen. Lediglich handelt es sich um ein anderes Wort. Im Norden von Deutschland ist die Orange eher als Apfelsine bekannt. Fälschlicherweise wurde früher vermutet, die Apfelsine stammt aus China. Im Mittelalter bekam die Orange somit ihren Namen „Apfel aus Sina“ oder „Apfel aus China“.

Die eigentliche Unterscheidung findet zwischen den kleineren Mandarinen und den Orangen statt. Innerhalb der Orangensorten gibt es jedoch Unterschiede. Auf der gesamten Welt gibt es heute ungefähr 400 verschiedene Orangenkulturformen. Die „Navel-Orange“ ist von 15 Sorten die bekannteste. Ihre Merkmale sind: wenig Kerne und dadurch frisch in Scheiben leicht und angenehm zu verzehren. Optisch ist die Navel-Orange lediglich an der Nabelausbuchtung zu erkennen. Die bekanntesten Navel-Orangen sind die „Washington“ Navel. Ideal zum Auspressen eines frischen Orangensafts sind die Blond, Navel- oder Blutorangen geeignet.

Die unterschiedlichen Orangengruppen

Des Weiteren gibt es weitere Orangensorten, welche sich speziell zum Auspressen eignen. Bei der Auswahl der Orangen wird unterschieden zwischen säurefreien und bitteren Orangen. Darf der Orangensaft etwas bitter auf der Zunge sein, dann kann wahllos bei der Auswahl in der Obstabteilung zugegriffen werden. Vorzugsweise werden die Blut-, Blond- und Navelorangen für die Säfte verwendet. Kinder lieben säurefreien Orangen, da diese sehr süß sind. Für einen frischen Orangensaft für Kinder sehr geeignet und beliebt.

Es ist gut für den nächsten Einkauf zu wissen, dass die Orangen in vier Gruppen aufgeteilt werden. Die Gruppen benennen sich, Navelorangen, Blondorangen oder Halbblutorangen genannten sowie säurefreie Orangen und pigmentierte Orangen. Die pigmentierten Orangen werden als Blut- oder Halbblutorangen im Handel bezeichnet. Diese säurearmen Orangen können ebenso Zuckerorangen genannt werden. Neben den Orangengruppen wird in Reifezeiten unterschieden. Für die europäischen Ernten gilt: Die frühreifen Sorten werden vom Herbst bis zum Winter geerntet. Die mittelreife Sorte von Dezember bis März sowie die Spätorangen vom März bis Juni eines Jahres.

Bittere oder säurefreie Orangen?

Die Bitterorangen lassen sich anhand der Schale erkennen. Die Schale ist rau bis höckrig sowie dick. Der Nachgeschmack der Orangenfrucht ist säuerlich bis bitter. Die Bitterorangen sind geeignet als Orangenmarmelade und wird in der Kosmetikbranche als Duftstoff verwendet. Ätherische Öle verwenden diese Art von Orangen. Die Backzutat Orangeat stammt von dieser Sorte. Die säurefreien Orangen sind die frühreifen Orangen und werden im Spätherbst bis zum frühen Winter geerntet. Diese säurefreien Orangen sind jedoch nicht so begehrt. Sie sind vom Geschmack her nicht so beliebt. Säurefreie Orangen werden gerne im Mittleren Osten oder in Brasilien gegessen. Bekannt sind die indischen Mosambi-Orangen sowie die südamerikanischen Lima-Orangen.

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