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Maisstärke Ersatz & Alternativen – womit kann man sie ersetzen?

Maisstärke gehört zu den Sammelbegriffen der Speisestärke und wird deswegen mit Weizenstärke und Kartoffelstärke nahezu gleichgesetzt, weil diese drei Arten problemlos durcheinander ersetzbar sind. Sie ist aus Maiskörner extrahierte Speisestärke und dient beim Kochen hauptsächlich als Bindemittel für Saucen und Suppen. Durch die Zugabe von Maisstärke werden diese angedickt und erhalten dadurch die gewünschte Konsistenz.

Die Stärke wird mitunter auch für Süßspeisen wie Puddings, Cremes oder zum Backen verwendet, trotzdem sucht man oft nach Alternativen. Sie ist zwar nützlich und kostengünstig, leider aber auch nicht sehr gesund.

Mittlerweile gibt es zum Glück genug Ersatzlebensmittel, die eine gleiche Wirkung erzielen, dem Körper aber dienlicher sind und ihm weniger schaden.

Deswegen gilt Maisstärke als ungesund

Natürlich ist es nicht verwerflich, hin und wieder Maisstärke als Bindemittel zu verwenden. Zu oft sollte das aber nicht getan werden, denn sie ist ein chemisches Extrakt und besitzt deswegen nur wenige essenzielle Nährstoffe.

Die in Maisstärke enthaltenen Kohlenhydrate spaltet der Körper während der Verdauung in andere Mehrfachzucker und später in Glucose (Zucker) auf.
Wenn man also zu viel Stärke zu sich nimmt, kann das zu einem Zuckerüberschuss führen. Der wiederum kurbelt die Fettproduktion an, die mit der Zeit

Übergewicht und Diabetes auslösen kann. Deswegen sollte bei häufiger Verwendung der Stärke Achtung geboten sein.

Welche Alternativen zur Maisstärke gibt es?

Ein sehr einfacher Ersatz für Maisstärke ist Mehl. Beim Binden von Saucen muss es lediglich frei von Klumpen in Wasser aufgelöst und dann in die Sauce eingerührt werden. Das sollte ohne Unterbrechung geschehen, bis sich die Substanzen gänzlich gebunden haben. Auch beim Backen kann Mehl Maisstärke ersetzen, was aber zur Folge hat, dass der Kuchen eher fest und nicht so locker wird. Das kann verhindert werden, indem Eiweiß zu Eischnee geschlagen und am Ende unter den fertigen Kuchenteig gemischt wird.

Sollte der Geschmack zum Rezept passen, kann auch Puddingpulver problemlos als Ersatz für die Stärke benutzt werden. Wer mit einer Glutenunverträglichkeit zu kämpfen hat oder aus anderen Gründen auf Gluten verzichten möchte, findet in Reisstärke eine gute Alternative. Auch sie eignet sich sowohl zum Binden von Saucen als auch zum Backen. Das Vorgehen ist dabei ähnlich wie beim Mehl.

Für viele noch sehr unbekannt ist Tapiokastärke, bei der es sich um eine aus der getrockneten Maniokwurzel gewonnenen Stärke handelt. Beim Backen und Saucen-Binden ersetzen normalerweise zwei Esslöffel der Tapiokastärke einen Esslöffel Maisstärke.

Auch mit gemahlenen Leinsamen können Suppen oder Saucen angedickt werden. Dabei reicht meist schon eine geringe Menge aus, da sie im Wasser aufquellen und eine geleeartige Masse bilden. Es sollte darauf geachtet werden, dass sie zu feinem Pulver gemahlen sind und keine größeren Stücke mehr enthalten.

Der Ersatz für Maisstärke im Allgemeinen

Natürlich gibt es noch weitere Lebensmittel, die eine gute Alternative zur Maisstärke darstellen. Dazu gehören mitunter Guaran, Xanthan und gemahlene Flohsamen. Diese sind natürlich teurer, bieten aber ähnliche Effekte wie die bereits beschriebenen Ersatzmöglichkeiten.

Auch Kartoffelstärke ist eine Alternative, wird aber ebenfalls als nicht sehr gesund eingestuft, weil sie zu den typischen Speisestärken gehört. Der gesundheitliche Effekt wäre also dem der Maisstärke sehr ähnlich.

Die beste Alternative

Was im Endeffekt die beste Alternative zur Maisstärke ist, kann jeder selbst entscheiden. Dabei kann sowohl auf Unverträglichkeiten als auch auf gesundheitliche Aspekte Acht gegeben werden.

Im Grunde gilt immer: Maisstärke ist zwar nicht sehr gesund, schadet aber auch nicht, wenn sie nur in einem gewissen Maße verwendet wird. Trotzdem bieten die Alternativen einen gesundheitlichen Vorteil und die Möglichkeit, neue Dinge auszuprobieren und diese vielleicht zur Gewohnheit werden zu lassen, um dem Körper etwas Gutes zu tun.