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Kein Zunehmen trotz viel Essen – woran liegt das?

Kein Zunehmen trotz viel Essen

Ob man zu eher hohem oder niedrigem Körpergewicht neigt hat häufig viel mit den eigenen Genen zu tun. Wir alle kennen Menschen, die geradezu hemmungslos kalorienreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen können und dabei dennoch stets schmächtig bleiben. Auf der anderen Seite gibt es die sogenannten „guten Futterverwerter“, Personen also, bei denen jede Kalorie direkt an der Hüfte zu landen scheint. Dennoch gibt es neben den genetischen Ausgangsbedingungen auch eine Reihe von Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, die dazu führen können, dass man im Laufe des Lebens mit einem Mal die Fähigkeit verliert, Gewicht zuzulegen, was insbesondere in höherem Alter zu Schwierigkeiten führen kann. Es ist also häufig sinnvoll, hier genauer hinzusehen.

Ob man zu eher hohem oder niedrigem Körpergewicht neigt hat häufig viel mit den eigenen Genen zu tun. Wir alle kennen Menschen, die geradezu hemmungslos kalorienreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen können und dabei dennoch stets schmächtig bleiben. Auf der anderen Seite gibt es die sogenannten „guten Futterverwerter“, Personen also, bei denen jede Kalorie direkt an der Hüfte zu landen scheint. Dennoch gibt es neben den genetischen Ausgangsbedingungen auch eine Reihe von Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, die dazu führen können, dass man im Laufe des Lebens mit einem Mal die Fähigkeit verliert, Gewicht zuzulegen, was insbesondere in höherem Alter zu Schwierigkeiten führen kann. Es ist also häufig sinnvoll, hier genauer hinzusehen.

Stoffwechsel und Grundumsatz

In evolutionsbiologischer Hinsicht war das Halten von Gewicht lange Zeit ein Überlebensvorteil, der Menschen geholfen hat, Krisen- und Mangelsituationen, die überaus häufig auftraten, unbeschadet zu überstehen. Heute sind sitzende Tätigkeiten die Norm geworden und in vielen westlichen Ländern ist ein Überfluss an Nahrungsmitteln vorhanden. Hier wird niedriger Grundumsatz dann schnell zum gesundheitlichen Nachteil, weil er das Auftreten von Erkrankungen, wie dem sogenannten „Altersdiabetes“ wahrscheinlicher macht.

Die Ursachen für einen schnellen Stoffwechsel und damit für einen hohen Grundumsatz sind vor allem erblich bedingt und man kann damit rechnen, dass man eher schlank bleibt, wenn die eigenen Eltern und Großeltern das ebenfalls bis ins Alter hinein sind/waren. Die Ursache hierfür ist eine „schnelle“ Verdauung, die andererseits aber auch dazu führen kann, dass Nährstoffe nicht so gut aufgenommen werden, wie bei Menschen mit einer langsameren Verstoffwechselung. Selbstverständlich sollte hier ergänzt werden, dass auch eine höhere Muskelmasse den Grundumsatz eines Menschen in die Höhe schnellen lässt.

Da der männliche Körper schneller Muskelmasse gewinnt, als der weibliche Körper, ist die Fettverbrennung beim Mann auch in vielen Fällen besser solange er ein Mindestmaß an Training und Bewegung hat. Eine Sonderform des Überstoffwechsels ist die Kachexie, die im Rahmen von Tumorerkrankungen auftreten kann und bei der die Auszehrung und der Verlust von Körpergewicht (trotz ausreichender Kalorienaufnahme) durch einen erhöhten Gewebemetabolismus ausgelöst wird.

Erkrankungen mit Veränderungen der Stoffwechselsituation

Im Rahmen bestimmter endokrinologischer Erkrankungen können Stoffwechselentgleisungen vorkommen, bei denen man trotz ausreichender oder übermäßiger Kalorienaufnahme entweder in kurzer Zeit an Gewicht verliert oder trotz konstanter Gegensteuerung kein Gewicht mehr zulegen kann. Einer der Hauptauslöser für eine entsprechende Stoffwechsellage ist die unerkannte und unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion, die sich nicht nur in Nervosität, Herzrasen oder einer Überempfindlichkeit gegen Jod, sondern eben auch in einer dramatischen Gewichtsabnahme äußern kann, die sich durch eine ausreichende Nahrungsaufnahme nicht verhindern lässt. Die Überfunktion muss – je nach Ursache – medikamentös oder operativ behandelt werden.

Eine noch unerkannte Diabeteserkrankung kann zu einer ähnlichen Stoffwechsellage führen, die sich aber auch hier mit der zwingend notwendigen Behandlung in Form von Insulingaben oder Tabletten wieder normalisiert. Als Fazit soll noch einmal betont werden, dass ein überaktiver Stoffwechsel in unserer heutigen Zeit nicht unbedingt etwas Negatives sein muss. Wenn er aber plötzlich im Erwachsenenalter auftritt, dann sollte man dem auf jeden Fall genauer nachgehen und im Rahmen einer Arztkonsultation schauen, ob hier eventuell eine ernstere Erkrankung zugrunde liegt.

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