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Keimstopp für Kartoffeln kaufen – darauf sollten Sie achten

Keimstopp für Kartoffeln kaufen - darauf sollten Sie achten

Früher gab es zum Sack Kartoffeln einen Keimstopper mit dazu, der aus Chlorpropham hergestellt wurde. Die Zulassung für den Keimstopper für Kartoffeln lief im Jahr 2001 aus und erhielt keine neue Genehmigung. Wenn Sie heute Kartoffel Keimstopper im Sortiment eines Händlers finden, dann sollten Sie die Ratschläge aus diesem Beitrag beachten.

Früher gab es zum Sack Kartoffeln einen Keimstopper mit dazu, der aus Chlorpropham hergestellt wurde. Die Zulassung für den Keimstopper für Kartoffeln lief im Jahr 2001 aus und erhielt keine neue Genehmigung. Wenn Sie heute Kartoffel Keimstopper im Sortiment eines Händlers finden, dann sollten Sie die Ratschläge aus diesem Beitrag beachten.

Warum gibt es keinen Keimstopper für Kartoffeln mehr zu kaufen?

Heutzutage gibt es keinen Keimstopper für Kartoffeln in Deutschland mehr zu kaufen, denn der im Produkt enthaltene Wirkstoff steht in enger Verbundenheit zu zahlreichen Nebenwirkungen und Krankheitsbilder. Die Zulassung für das Herbizid verschwand im Jahr 2021 vom Markt und bis heute gibt es kein Ersatzprodukt.

Was ist der Wirkstoff Chlorpropham?

Der Wirkstoff Chlorpropham ist ein Herbizid und Wachstumshemmer, der chemisch hergestellt wird und die Kartoffel am vorzeitigen Keimen hindert. Heute ist bekannt, dass das Herbizid für den Menschen gesundheitsschädigend sein kann, weshalb die Zulassung im Jahr 2001 nicht verlängert wurde. Der Wirkstoff wurde ersatzlos gestrichen, deshalb gibt es eigentlich keine Alternativprodukte zu kaufen. Wenn Sie einen Keimstopp für Kartoffeln angeboten bekommen, sollten Sie hellhörig werden und zuerst die Inhaltsstoffe überprüfen.

Welche gesundheitlichen Schädigungen können durch den Keimstopper für Kartoffeln hervorgerufen werden?

Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Symptome diagnostiziert, die in direkter Verbundenheit mit dem Keimstopper für Kartoffeln stehen. Betroffene Personen klagten über Hautirritationen, Augenprobleme und über schmerzhafte Erkrankungen der Atemorgane. Zudem steht der Wirkstoff Chlorpropham in Verdacht, für zahlreiche Nebenwirkungen verantwortlich zu sein. Patienten, die regelmäßig mit dem Herbizid in Kontakt kamen, klagten über Depressionen, Nervenkrankheiten, Schädigung des Verdauungstrakts, Bewegungseinschränkungen und Magenbeschwerden.

Wie kann man Kartoffeln auf natürlichem Weg am Keimen hindern?

Wenn Sie Ihre Kartoffeln lange haltbar machen wollen, dann sollten Sie einiges beachten. Sie können die Kartoffeln auf natürliche Art am Keimen hindern, wenn Sie diese Tipps beachten:

  • Lagern Sie Kartoffeln und Äpfel niemals zusammen, denn Äpfel produzieren das keimungsfördernde Gas Ethylen, das auf die Kartoffeln übergeht und sie zum keimen anregt. Bewahren Sie Äpfel und Kartoffeln am besten in separaten Räumen auf.
  • Kartoffeln lagern sich am besten bei einer Temperatur zwischen 4 – 5°C, denn bei dieser Temperatur wird der Keimvorgang eingeschränkt.
  • Lagern Sie Ihre Kartoffeln immer in der Dunkelheit, das ist besonders wichtig, wenn Sie den Keimprozess stoppen wollen.
  • Wenn Sie die Kartoffeln in einer Holzkiste lagern, decken Sie diese zusätzlich ab, um die Kartoffeln vor Lichteinfall zu schützen
  • Alternativ können die Kartoffeln in einer Grube im Garten lagern. Mit Erde zugedeckt bleiben sie den ganzen Winter über frisch.
  • Waschen Sie die Kartoffeln nicht vorher, wenn Sie diese lagern möchten.

Fazit: Keimstopper für Kartoffeln geht auch ohne gesundheitsschädliche Chemie

Früher musste der verwendete Keimstopper nicht namentlich benannt werden, es reichte aus, wenn eine Kennzeichnung auf der Verpackung vorhanden war. Viele Menschen waren sich damals gar nicht bewusst, wie stark die Kartoffeln für den täglichen Genuss belastet waren. Für die Kartoffellagerung braucht man definitiv keine Chemie, denn man kann die Erdfrüchte auch ohne aggressive Herbizide lagern und am Keimen hindern. Wenn Sie z.B. im Internet einen Keimstopper für Kartoffeln im Angebot sehen, sollten Sie vorsichtig sein und lieber nicht darauf zurückgreifen.

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