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Ist in Durstlöscher Schwein drin? – Aufklärung

Ist in Durstlöscher Schwein drin

Gelatine wird seit Jahren dafür verwendet, um einen Fruchtsaft zu klären. Das bedeutet, dass das tierische Produkt für Getränke wie Durstlöscher genutzt wird, um die Flüssigkeit zu filtern. Nach diesem Filtervorgang wurde die Gelatine wieder zu 100% aus dem Getränk entfernt. Somit war im fertigen Durstlöscher keine Gelatine mehr vorhanden.

Gelatine wird seit Jahren dafür verwendet, um einen Fruchtsaft zu klären. Das bedeutet, dass das tierische Produkt für Getränke wie Durstlöscher genutzt wird, um die Flüssigkeit zu filtern. Nach diesem Filtervorgang wurde die Gelatine wieder zu 100% aus dem Getränk entfernt. Somit war im fertigen Durstlöscher keine Gelatine mehr vorhanden.

Wie wird Durstlöscher heute hergestellt?

Der Hersteller Riha Wesergold hat seine Herstellungsmethode verändert. Heute werden keine tierischen Produkte mehr verwendet. Aus diesem Grund werden die Fruchtsäfte jetzt auch mit dem Hinweis „vegan“ gekennzeichnet. Durch den Verzicht auf Gelatine sticht der Hersteller aus der Masse heraus. Er ist der einzige Hersteller, der somit sein Getränk als veganes Produkt bezeichnen darf. Auch wenn in den Fruchtsäften einiges an Zucker enthalten ist und es gesündere Varianten gibt, sind Durstlöscher auf Schulhöfen nicht wegzudenken. Viele Kinder lieben den fruchtigen Geschmack des Getränks. Durstlöscher stehen in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen zur Auswahl. Hierbei handelt es sich um Sauerkirsche-Zitrone, Waldmeister, Wassermelone oder Pfirsich Eistee.

Warum wird Gelatine bei der Herstellung von Fruchtsäften eingesetzt?

In Wein und Säften sind Trübstoffe enthalten. Das Getränk würde dadurch etwas unansehnlich und nicht so lecker aussehen. Aus diesem Grund verwenden viele Hersteller Gelatine, um die Trübung der Flüssigkeit zu beseitigen. Gelatine hat die Eigenschaft, dass sie kleine Partikel binden kann. Somit erhält sie ein höheres Gewicht und sinkt mit den Partikeln zusammen zu Boden. Durch dieses Verfahren entsteht eine klare Flüssigkeit. Nach diesem Prozess lässt sich die Gelatine wieder aus dem Produkt entfernen. Gelatine, die bei der Verarbeitung von Fruchtsaftgetränken verwendet wird, wird unter anderem aus Knochen und Haut von Schweinen und Rindern hergestellt. Derartige tierische Produkte lassen sich bei einer Verarbeitung leicht einsetzen und nach einem Filterprozess auch wieder entfernen. Somit befindet sich in den Fruchtsäften kein tierisches Produkt mehr.

Sind Fruchtsäfte für Veganer geeignet?

Bei der Herstellung der meisten Fruchtsäfte wird Gelatine eingesetzt. Dieser Zusatzstoff gilt als Hilfsmittel und muss nicht auf der Verpackung des Produktes deklariert werden. Da kein Hinweis im Zutatenverzeichnis zu finden ist, wird es Verbrauchern etwas schwer gemacht, vegan zu leben. Die Gelatine wird zwar innerhalb des Herstellungsprozesses wieder aus der Flüssigkeit gefiltert, aber es kann nicht vermieden werden, dass feine Spuren des tierischen Produktes erhalten bleiben. Wer komplett auf tierische Produkte verzichten möchte, sollte dementsprechend derartige Getränke auch nicht nutzen. Immer mehr Menschen haben sich dafür entschieden, aus Tierliebe auf Tierprodukte zu verzichten. Das hat sich der Hersteller von Durstlöscher zu Herzen genommen und das Verfahren des beliebten Fruchtsaftgetränks geändert.

Vegane Fruchtsaftgetränke

Produkte, bei denen auf Gelatine verzichtet wurde, werden mit einem pflanzlichen Gelatine-Ersatz oder mechanisch gefiltert. Bei dem Gelatine-Ersatz handelt es sich beispielsweise um ein Produkt aus Erbsen. Durch das vegane Siegel können sich Verbraucher sicher sein, dass durch die Herstellung des Fruchtsafts kein Tier zu Schaden gekommen ist. Eine andere Herstellungsmethode ist die Ultrafiltration. Bei dieser Filtertechnik handelt es sich um eine sogenannte Membrantechnik. Mithilfe von makromolekularen Substanzen können auf feinste Partikel aus einer Flüssigkeit gefiltert werden. Der Einsatz von Gelatine ist somit für die Herstellung von Fruchtsäften nicht mehr notwendig. Veganer können daher aufatmen. Ihnen stehen Alternativen wie Durstlöscher zur Verfügung, bei denen das Herstellungsverfahren zwischenzeitlich geändert wurden.

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