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Haferflocken – Tipps gegen Blähungen

Haferflocken - Tipps gegen Blähungen

Haferflocken; gesunde “ Allrounder“, die das Risiko für mannigfaltige Krankheitsbilder und Beschwerden senken

  • Gesundheitsfördernd,
  • dauerhaft sättigend,
  • vitalisierend,
  • gut verdaulich,
  • glutenarm
  • und entzündungshemmend;

diese Attribute zeichnen Haferflocken aus. In ihrer Eigenschaft als natürliches Reservoir für zellschützende, immunstimulierende und antioxidative Mikro- und Makronährstoffe dienen sie als essentieller Baustein für eine gesunde Ernährung und senken nachweisbar das Risiko für Diabetes Typ II, Magen- Darmprobleme, chronische Entzündungsreaktionen, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Basis für Haferflocken sind die Früchte bzw. Haferkörner des Saathafers, der im Kalenderjahr 2017 den Titel “ Arzneipflanze des Jahres“ erwarb.

Haferflocken strotzen vor wertvollen Bioaktivstoffen, die die menschliche Gesamtgesundheit positiv beeinflussen

Verantwortlich für den wohltuenden, vitalisierenden und heilsamen Effekt der Haferflocken, den ihr Verzehr auf den menschlichen Gesamtorganismus auswirkt, ist eine Kombination aus zellschützenden Antioxidantien, vitalisierenden B- Vitaminen, stoffwechselanregenden Mineralien, immunstimulierenden Ballaststoffen und hochwertigem pflanzlichem Eiweiß. Die in den Haferkörnern gelösten Beta- Glucane, die rund 50 % der in den Haferflocken vorkommenden Ballaststoffe stellen, senken nachweisbar den körpereigenen Cholesterinspiegel sowie den Blutzucker und befeuern den Stoffwechsel. Parallel dazu beeinflussen die hafereigenen Beta- Glucane den Verdauungstrakt positiv und gelten als potente Geheimwaffe gegen Magen- Darmprobleme.

Die Beta- Glucane begünstigen eine vergleichsweise langsame Entleerung des Magens und drosseln die im Blut zirkulierende Glucose- Konzentration. Der menschliche Gesamtorganismus reagiert darauf mit einem abfallenden, ausbalancierten Blutzuckerspiegel, was die Wahrscheinlichkeit für etwaige Heißhunger- Attacken, Blutzuckerspitzen und das Risiko für Erkrankungen des Herzkreislaufsystems, kardiale Ereignisse und Diabetes Typ II senkt. Ergänzend fördern die in den Haferflocken enthaltenen Beta- Glucane das Wachstum gesundheitsfördernder Darmbakterien und tragen zu einem gesunden Mikrobiom innerhalb des Darms bei.

Haferflocken begünstigen eine gesunde, ausbalancierte Darmflora und senken das Risiko für Blähungen, Reizdarm und Durchfall

Eine gesunde Darmflora forciert eine gut funktionierende Verdauung, wirkt immunkräftigend und beeinflusst über die Darm- Hirnschranke die Gesundheit des menschlichen Gehirns positiv. Wer Haferflocken in seine Ernährungsgewohnheiten integriert, regt demnach die Synthese gesundheitsfördernder Darmbakterien an, die die Wahrscheinlichkeit für neurologische Krankheitsbilder minimieren.

Demgegenüber forciert eine bakterielle Fehlbesiedlung der Darmflora bzw. eine gestörte Darmflora die Entstehung von Darmproblemen in Form von Blähungen, Reizdarm, Durchfall und Bauchschmerzen. Die in den Haferkörnern gelösten Ballaststoffe kurbeln zudem die körpereigene Produktion des Peptidhormons PYY an, was ein anhaltendes Sättigungsgefühl auslöst. In Haferflocken findet sich ebenso eine überdurchschnittlich hohe Konzentration an natürlichen Antioxidantien, die einen zellschützenden, entzündungshemmenden Effekt entfalten, präventiv gegen Zellschäden wirken, körpereigene Entzündungsgeschehen dämpfen und freie Radikale sowie oxidativen Stress effektiv neutralisieren.

Haferkörner sättigen anhaltend, fördern den Zellschutz und tragen zu einem ausbalancierten Zellwachstum bei

Mit der Substanz Avenanthramid steckt in Haferflocken ein natürliches Antioxidant, das den Blutdruck senkt und den Blutfluss verbessert. Die Haferkörner dienen ebenfalls als Quelle für Zytokine, die zielgerichtet das Zellwachstum und das Risiko für ein unkontrolliertes Zell- und Tumorwachstum herabsetzen.

Personen, die regelmäßig Haferflocken verzehren, profitieren demnach auf mannigfaltigen Ebenen von den wertgebenden Inhaltsstoffen der gesunden Haferkörner. Wer unter Blähungen leidet, greift daher im Idealfall regelmäßig zu Haferflocken und verzehrt sie wahlweise als Porridge oder Müsli. Alternativ lassen sich die Körner in Gebäck einbacken oder als Basis für Frikadellen oder Bratlinge nutzen. In der süßen Variante begeistern Haferflocken als Bestandteil von Hafermuffins, Waffeln oder Scones. Aus Haferkörnern gelingt zudem eine unkomplizierte Kreation von Hafermilch. Sie fungiert als vegane Alternative zu klassischer Milch von Kuh, Schaf oder Ziege und punktet mit einer gesunden Nährstoffbilanz.

Weitere wertvolle Tipps gegen Blähungen

Wer Haferflocken bewusst in seine Ernährung einbindet, reduziert signifikant die Wahrscheinlichkeit für unangenehme Blähungen sowie verschiedene Krankheitsbilder bzw. gesundheitliche Komplikationen und begünstigt ein gesundes Mikrobiom im Darm. Langsames, entspanntes Essen, ausreichend körperliche Aktivität und Entspannung sind weitere Geheimwaffen gegen Blähungen, die laut Internisten als Indikator für die Darmaktivität zu klassifizieren sind. Demgegenüber triggern eine hastige Nahrungsaufnahme, Stress, wenig Bewegung und Nahrung, die das Wachstum gesunder Darmbakterien unterdrückt, die Entstehung von Blähungen.

Einen präventiven Effekt gegen Blähungen entfalten ebenso Übungen, die die Aktivität der Bauchmuskeln sanft anregen und sie dazu animieren sich anzuspannen und im Nachgang zu entspannen. Hierfür eignet sich beispielsweise das “ Luft- Radfahren“, das auf dem Rücken liegend auszuführen ist. Linderung im Falle von Blähungen verschaffen zudem feucht- warme Umschläge, die auf dem Bauch zu platzieren sind. Entsprechende Wickel beruhigen den Magen- Darmtrakt und dämpfen die diesbezüglichen Beschwerden.