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Haben Lieferdienste am Reformationstag auf? – Aufklärung

Haben Lieferdienste am Reformationstag auf

Menschen möchten ohne jeden Zweifel auch an Feiertagen , wie dem Reformationstag , mit Essen versorgt werden. Nun ist allerdings so ziemlich jedem Menschen klar, dass die normalen Geschäfte, wie auch Supermärkte an Feiertagen nicht geöffnet haben. Ausnahmen bilden hier nur die sogenannten verkaufsoffenen Sonntage. Doch was ist eigentlich mit den ganzen am Markt tätigen Lieferdiensten? Dürfen diese am Reformationstag geöffnet haben?

Menschen möchten ohne jeden Zweifel auch an Feiertagen , wie dem Reformationstag , mit Essen versorgt werden. Nun ist allerdings so ziemlich jedem Menschen klar, dass die normalen Geschäfte, wie auch Supermärkte an Feiertagen nicht geöffnet haben. Ausnahmen bilden hier nur die sogenannten verkaufsoffenen Sonntage. Doch was ist eigentlich mit den ganzen am Markt tätigen Lieferdiensten? Dürfen diese am Reformationstag geöffnet haben?

Warum ist der Reformationstag so speziell?

Der Reformationstag ist ein ganz besonderer Feiertag, da er nicht in allen deutschen Bundesländern durchgeführt wird. Interessant wird es vor allem dann auch für alle Menschen, die sich in Grenzgebieten von Bundesländern befinden. So kann es durchaus sein, dass in einem benachbarten Ort, der im anderen Bundesland liegt, Lieferdienste geöffnet haben können. Die neun Bundesländer, in denen der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag ist, erlauben die jeweiligen Gesetze die Öffnung von Gastronomiebetrieben und auch Lieferdiensten, sind aber nicht verpflichtet, Gäste zu bewirten. Die Organisation von Feiertagen steht jedem frei, außer lebenswichtigen Einrichtungen, wie Notdiensten, die gewährleistet werden müssen. Einige Veranstaltungsorte sind für Gäste geöffnet, da Familien den Tag oft nutzen, um auswärts zu essen und spazieren zu gehen. Letztlich bestimmt auch die Nachfrage, ob am Reformationstag ein Lieferdienst seinen Gästen Speisen und Getränke anbietet oder nicht.

Gilt die Regelung für alle Lieferdienste?

Gesetze sind oft schwierig und im besonderen Maße vielschichtig. So kann es auch für Lieferdienste Ausnahmen von der Regel geben. Hier ist vor allem auch daran zu denken, dass es Anbieter gibt, die sich als reiner Lieferdienst verstehen und auch solche Anbieter auf dem Markt aktiv sind, die noch weitere Dienstleistungen anbieten. So kann auch eine Bar oder eine Diskothek einen Lieferdienst anbieten. Veranstaltungen, dies sich auf die Bereiche Musik und Tanz beziehen, dürfen jedoch am Reformationstag nicht stattfinden. Es ist somit auch anzunehmen, dass der entsprechende Betrieb an diesem Tag geschlossen ist. Mitunter entscheiden sich dann jedoch auch die Anbieter selbst zur Schließung an solchen Feiertagen, wenn es sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnt einen Lieferdienst anzubieten.

Länder beschließen autonome Gesetze in Bezug auf die Duldung von Lieferdiensten und gastronomischen Angeboten

Ob und wann Lieferdienste geöffnet haben dürfen und wann nicht, wird vor allem auf der Bundesebene entschieden. Die Länder beschließen jedoch zusätzliche, autonome Gesetze. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn es sich um Feiertage handelt, die nicht in allen Bundesländern durchgeführt werden. Eben so ein Fall ist vor allem auch in Bezug auf den Reformationstag gegeben. Die jeweiligen Bundesländer (9 von 16), die diesen Feiertag gegenwärtig durchführen, müssen Gesetze und Regelungen finden, ob Lieferdienste ihre Kunden beliefern dürfen. Immer wieder beschäftigen sich auch Gerichte mit Klagen von Lieferdiensten, die gegen bestimmte Einschränkungen vorgehen möchten.

Fazit: Lieferdienste haben in der Regel auch am Reformationstag geöffnet

Letztlich muss man sagen, dass die Regelungen in Bezug auf den Reformationstag recht einfach zu verstehen sind. Dies heißt vor allem, dass klassische Lieferdienste an einem solchen Feiertag Essen ausliefern dürfen. Jedoch besteht auch keine Pflicht, Kunden zu versorgen. Mit diesem Recht ist daher auch keine direkte Pflicht verbunden. Möchte ein Lieferdienst nicht öffnen, verstößt er somit nicht gegen aktuell geltende Gesetze.

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