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Haben Lieferdienste am Pfingstmontag auf? – Aufklärung

Haben Lieferdienste am Pfingstmontag auf

Pfingstmontag ist exakt am 51. Tag nach dem Osterfest (Ostermontag) und wird als einer der wichtigsten christlichen Feiertage von Gläubigen begangen. Beide Pfingsttage (auch als langes Pfingstwochenende bekannt) sind bundeseinheitliche Feiertage. An diesen Tagen werden alle nicht systemrelevanten Dienste außer Kraft gesetzt, Arbeitnehmende sind nur in systemrelevanten Branchen arbeitspflichtig.

Pfingstmontag ist exakt am 51. Tag nach dem Osterfest (Ostermontag) und wird als einer der wichtigsten christlichen Feiertage von Gläubigen begangen. Beide Pfingsttage (auch als langes Pfingstwochenende bekannt) sind bundeseinheitliche Feiertage. An diesen Tagen werden alle nicht systemrelevanten Dienste außer Kraft gesetzt, Arbeitnehmende sind nur in systemrelevanten Branchen arbeitspflichtig.

Was sind systemrelevante Fachbereiche?

Zu den systemrelevanten Fachbereichen zählen Rettungs- und Sicherheitsdienste aller Art sowie Produktionen verderblicher Waren und dessen logistische Abwicklung. Als durchaus systemrelevant hat sich die Gastronomie an Feiertagen etabliert, weil an diesen Tagen viel mehr Angehörige der Familien zusammenkommen und die Zeit für einen Besuch in einem Restaurant nutzen oder über das Wochenende verreisen.

Lieferdienste sind nicht zwingend notwendig, erhalten in den Bundesländern aber das Recht, ihren Dienst am Pfingstmontag anzubieten. Es gibt Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, ein Restaurant oder Gaststätte aufzusuchen, ihnen ist aber wie allen anderen der Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe zu gewähren. Bedienstete in den systemrelevanten Berufen können ebenso wenig ihre Arbeit für einen Besuch in der Gastronomie niederlegen, weshalb auch sie durch den Lieferdienst die Möglichkeit erhalten, ein Essen liefern zu lassen.

Welche Lieferdienste gibt es?

Es sind verschiedene Lieferdienstleister in unterschiedlichen Branchen aktiv. Hier eine Übersicht über einige Lieferdienste und ob diese am Pfingstmontag liefern:

Lieferdienste der Gastronomie – sie dürfen aktiv arbeiten und bieten in den meisten Städten Deutschlands ihren Service an. Anbieter der Kategorie sind dafür zuständig, bestellte Essen vom Gastronomiebetrieb zum Kunden zu liefern.

Lieferdienste der Floristen – sie dürfen ihre Dienstleistungen auch am Pfingstmontag anbieten, insbesondere, um in einem Todesfall Blumen und Gestecke zu liefern.

Lieferdienste der Apotheken – sie sind systemrelevant und müssen aktiv bleiben, weil nicht nur Patienten, sondern auch medizinische Einrichtungen an Feiertagen in der Not mit Medikamenten zu beliefern sind.

Lieferdienste für Warenhäuser – sie liefern in der Regel nicht. Sonn- und Feiertage sind von der Brief- und Paketzustellung ausgenommen.

Wie sind Lieferdienste am Pfingstmontag zu erreichen?

Alle Lieferdienste sind über soziale Netzwerke, Rufnummern oder E-Mail-Adressen erreichbar. Bei einer Bestellung von fertigem Essen von einem Restaurant empfehlen Experten, die App eines Anbieters zu nutzen. Die App zeigt an, welche Restaurants und Gaststätten Essen am Pfingstmontag ausliefern oder über einen Drittanbieter ausliefern lassen. Aufgrund dessen, dass an Feiertagen mehr Bürger und Bürgerinnen Essen über Lieferdienste bestellen, kann es zu einer längeren Wartezeit kommen. Daher empfehlen Gastronomen, sich rechtzeitig mit der Bestellung des gewünschten Essens zu beschäftigen, damit das zur gewünschten Tageszeit geliefert wird.

Nehmen Lieferdienste am Pfingstmontag einen Preisaufschlag?

Einige Lieferdienste erheben einen Sonn- und Feiertagszuschlag. Welche das sind, müssen Verbraucher vorher anfragen. Am besten werden mehrere Lieferdienste kontaktiert und die Preise verglichen, so können Konsumenten am einfachsten feststellen, welcher Lieferdienst für seine Leistung einen Sonn- und Feiertagszuschlag erhebt.

Erhält der Lieferant Trinkgeld?

Trinkgelder sind im Lieferpreis nicht einkalkuliert. Kunden von Lieferdiensten bezahlen nur für den gebuchten Service. Lieferanten sind teils auf Trinkgelder angewiesen. Es besteht keine Pflicht, ein Trinkgeld zu zahlen, viele Besteller machen das aus Höflichkeit. Es gibt keinen festgelegten prozentualen Satz, um die Höhe des Trinkgeldes allgemein zu bestimmen. Wie viel angemessen ist, liegt in der Betrachtung des Kunden und sollte vom Wert der Bestellung abhängen.

Was machen Verbraucher ohne Lieferdienst in der Nähe?

Ist in der Nähe kein Lieferdienst aktiv, bleibt die Möglichkeit, Essen im Restaurant zu bestellen und es dort abzuholen. Das ist auch bei Blumen möglich oder Medikamenten aus der Apotheke. Steht kein geeignetes Transportmittel zur Verfügung, sind Angehörige, Freunde oder Nachbarn zu kontaktieren. Kein Unternehmen ist verpflichtet, einen Lieferdienst in seinem Betrieb einzurichten oder mit einem externen zusammenzuarbeiten, um Kunden beliefern zu können.

Lieferung entspricht nicht der Bestellung – was tun?

Wer Pfingstmontag die falsche Ware vom Lieferdienst erhält, verweigert die Annahme und bittet um die Lieferung der bestellten Ware. Lieferdienste sollten vor der Auslieferung prüfen, ob die auszuliefernde Ware mit der Bestellung übereinstimmt. In einigen Fällen, wie bei der Medikamentenlieferung erfährt der Lieferant nicht, was der Kunde bestellt hat. In dem Fall haftet immer der Dienstleister, bei dem die Bestellung aufgegeben wurde.

Bis wann kann Lieferung storniert werden?

Das ist immer von der bestellten Ware abhängig. Antworten darauf geben die Dienstleister und nicht die Lieferdienste. Beschädigte oder ungenießbare Ware ist umzutauschen, in der Regel besteht keine Möglichkeit der Stornierung und Rückzahlung des Bestellbetrags. Werden verderbliche Waren bestellt, ist die Stornierung vor dessen Zubereitung durchzuführen, in einigen Fällen haben die Dienstleister Anspruch auf einen Schadensersatz.

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