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Haben Bäcker an Christi Himmelfahrt auf & wie lange? – Aufklärung

Haben Bäcker an Christi Himmelfahrt auf & wie lange

Es gibt viele gesetzliche Feiertage wie Christi Himmelfahrt in Deutschland, was vor allem für Familien sehr schön ist. Schließlich begehen viele Familien an Feiertagen, so wie oft auch an Sonntagen, einen Familientag, der natürlich mit einem ausgedehnten Familienfrühstück startet. Beim Frühstück dürfen frische Brötchen, Croissants oder andere leckere Gebäcke nicht fehlen, weswegen man Sonntagmorgens auch häufig längere Warteschlangen in Bäckereien erlebt.

Es gibt viele gesetzliche Feiertage wie Christi Himmelfahrt in Deutschland, was vor allem für Familien sehr schön ist. Schließlich begehen viele Familien an Feiertagen, so wie oft auch an Sonntagen, einen Familientag, der natürlich mit einem ausgedehnten Familienfrühstück startet. Beim Frühstück dürfen frische Brötchen, Croissants oder andere leckere Gebäcke nicht fehlen, weswegen man Sonntagmorgens auch häufig längere Warteschlangen in Bäckereien erlebt.

Die Idee von frischen Brötchen und anderen Backartikeln für das entspannte und ausgedehnte Frühstück haben schließlich sehr viele Menschen. Allerdings haben schon sonntags nicht alle Bäckereien geöffnet, sodass sich die Frage stellt, wie das überhaupt an gesetzlichen Feiertagen wie Christi Himmelfahrt mit den Öffnungszeiten ist. Dürfen Bäcker an diesen Tagen überhaupt ihr Geschäft öffnen und an den eigentlich arbeitsfreien Tagen des Einzelhandels öffnen?

Was ist Christi Himmelfahrt überhaupt?

Als christliches Fest ist Christi Himmelfahrt für viele gläubige Menschen ein wichtiger Tag. Schließlich wird an diesem Tag an Jesus Christus gedacht, der genau 39 Tage nach Ostersonntag in den Himmel aufgefahren ist, was im christlichen Glauben der 40. Tag der Osterzeit ist. Dieser Tag ist im Christentum somit auch der Tag, an dem Jesus Christus zu seinem Vater aufgefahren ist und seitdem zur Rechten Gottes sitzt, was auch in den Glaubensbekenntnissen so niedergeschrieben ist. Da Christi Himmelfahrt immer 39 Tage nach Ostersonntag stattfindet, ist auch der Wochentag immer gleich. So fällt Christi Himmelfahrt jedes Jahr auf einen Donnerstag.

Insgesamt kann man also sagen, dass Christi Himmelfahrt für viele Christen ein besonderer Feiertag ist, was sich auch dadurch zeigt, dass insbesondere in katholisch geprägten Regionen an diesem Tag sogar Prozessionen stattfinden.

Christi Himmelfahrt dient auch noch einem anderen Feiertag

Sieht man sich den Feiertag Christi Himmelfahrt genauer an, so stellt man heute aber nicht nur den kirchlichen Hintergrund fest. Dieser Feiertag wird vor allem von Menschen, die dem christlichen Glauben nicht so zugewandt sind, aber auch von Gläubigen auch als Vatertag beziehungsweise Herrentag begangen. Einen rein christlichen Hintergrund hat dieser Feiertag zwar immer noch, doch die Art und Weise diesen Tag zu begehen, hat sich mit der Zeit stark gewandelt.

Christi Himmelfahrt ist schon lange ein gesetzlicher Feiertag

Christi Himmelfahrt ist ein Feiertag, der bundesweit begangen wird und daher auch in ganz Deutschland als gesetzlicher Feiertag gilt. Somit haben alle Bewohner Deutschlands diesen Feiertag und nicht nur diejenigen, die in eher katholisch geprägten Bundesländern wohnen. Dort ist beispielsweise auch Fronleichnam ein Feiertag, der aber eben nicht bundesweit als Feiertag gilt.

Lange Zeit war Christi Himmelfahrt kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Erst seit 1934 gilt dieser Tag als gesetzlicher Feiertag festgeschrieben. Eingeführt durch die Nationalsozialisten blieb Christi Himmelfahrt jedoch auch noch nach dem zweiten Weltkrieg und dem Untergang des Dritten Reichs als gesetzlicher Feiertag bestehen. Eine Abschaffung dieses Feiertages steht zudem auch nicht im Raum, sodass Christi Himmelfahrt, Vatertag beziehungsweise Herrentag wohl hierzulande auch weiterhin ein Feiertag bleiben wird.

Öffnungszeiten an Christi Himmelfahrt gesetzlich bestimmt

An Feiertagen haben die Geschäfte zu. Das ist wohl etwas, was jedes Kind hierzulande schon lernt. Doch es gibt natürlich Ausnahmen, denn für die Ladenöffnungszeiten sind Gesetze ausschlaggebend. Bis 2006 waren die Ladenöffnungszeiten bundeseinheitlich durch den Gesetzgeber geregelt. Allerdings entschied der Bundestag im Juni 2006, dass im Zuge der Föderalismusreform auch die Gesetzgebung zu den Ladenöffnungszeiten an die einzelnen Bundesländer übertragen werden sollte. So gibt es heute in den 16 Bundesländern die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wann und wie lange Geschäfte geöffnet haben dürfen. Einige Bundesländer wie Berlin, Nordrhein-Westfalen und noch weitere Bundesländer haben schon eigene Gesetze diesbezüglich geschaffen.

Andere Bundesländer wie Bayern, Niedersachsen, Hessen oder Sachsen-Anhalt berufen sich immer noch auf das Bundesrecht, das immer noch in Kraft ist. So verfährt quasi jedes Bundesland irgendwie anders mit den Ladenöffnungszeiten, auch die Länder, die das Bundesrecht nutzen. Denn auch sie haben zusätzliche Besonderheiten und Ausnahmen auf Landesebene geschaffen. Für die gesetzlichen Feiertage allgemein kann man daher keine pauschale Antwort geben, ob Geschäfte öffnen dürfen oder nicht. Jedoch sind sich bei dem Feiertag Christi Himmelfahrt alle Bundesländer einig und haben diesen gesetzlichen Feiertag ohne Ausnahmen als arbeitsfreien Tag deklariert.

Bäckereien gelten als Ausnahme und können selbst entscheiden

Christi Himmelfahrt wird bezüglich der Öffnungserlaubnis von Bäckereien in allen Bundesländern einheitlich geregelt. Für Bäckereien gilt daher weiterhin, dass sie an den Feiertagen Pfingstmontag, Ostermontag und am zweiten Weihnachtstag nicht öffnen dürfen. Zudem dürfen sie sonntags nur für drei Stunden öffnen und ihr Backgut verkaufen, sofern kein Café an der Bäckerei angeschlossen ist. Denn Bäckereien mit angeschlossenem Café gelten als Gaststätte.

Ein Bäcker darf also an Christi Himmelfahrt öffnen und den Kunden Brötchen, Brot, Croissants, Kuchen und andere Backartikel verkaufen. Doch obwohl die Erlaubnis zur Öffnung von Bäckereien für Christi Himmelfahrt gegeben ist, haben die Bundesländer dennoch unterschiedliche Gesetze, wie lange ein Bäcker an Christi Himmelfahrt geöffnet haben darf. In Bayern und Baden-Württemberg dürfen Bäcker an diesem Feiertag nur maximal drei Stunden öffnen. Maximal sechs Stunden darf ein Bäcker sein Geschäft im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen an Christi Himmelfahrt öffnen.

In Sachsen und Hessen dürfen Bäckereien maximal sechs Stunden öffnen. Besondere Öffnungszeiten gibt es in Bremen, wo Bäckereien von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr öffnen dürfen und in Berlin, wo der Bäcker von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr öffnen darf. Allerdings bleibt es den Bäckereien weiterhin frei, ob sie überhaupt öffnen möchten. Daher kann es vorkommen, dass trotz der Öffnungserlaubnis der eine oder andere Bäcker auch an Christi Himmelfahrt geschlossen hat.

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