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Gelatine zu lange eingeweicht – was tun? – Aufklärung

Gelatine zu lange eingeweicht

Mit Gelatine backen ist nicht schwer. Jedoch gibt es hier einige Punkte zu beachten, über die wir Sie in diesem Artikel aufklären möchten.

Mit Gelatine backen ist nicht schwer. Jedoch gibt es hier einige Punkte zu beachten, über die wir Sie in diesem Artikel aufklären möchten.

Gelatine funktioniert nicht – warum?

Gelatine sollte immer nach der Packungsangabe verwendet werden. Diese besagt, dass diese zügig weiterverarbeitet werden sollte. Sie haben, wie angгеeben, einen halben Liter Wasser auf ein Päckchen (6 Blätter Gelatine) gegeben, um diese aufzuweichen. Das Ergebnis ist jedoch alles andere als befriedigend geworden. Woran kann dies liegen? Haben Sie diese vielleicht etwas zu lange eingeweicht? Dies ist tatsächlich der häufigste Fehler, der passieren kann, wenn Sie mit Gelatine arbeiten. Durch ein zu langes Aufweichen in warmem Wasser verliert die Gelatine an Wirkung und kann nicht ausreichend erhärten.

Jedoch gibt es hier eine einfache Lösung. Möchten Sie beispielsweise die Gelatine für ein Dessert mit Tiefkühlobst verwenden, stellen dann aber fest, dass das Obst länger zum Auftauen braucht als gedacht, können Sie die Gelatine aus dem Wasser nehmen und ausdrücken. Diese kann dann in dem Gefäß, in dem Sie die Gelatine verflüssigen und weiter verarbeiten und erwärmen wollen. Ein Problem sollte hierbei nicht entstehen. Haben Sie die Gelatine noch nicht erhitzt, ist dies optimal. Solange das Wasser, in dem Sie diese einweichen, kalt ist und bleibt, verliert diese nicht an Wirkung, muss gegebenenfalls nur stärker ausgedrückt werden.

Gelatine funktioniert trotz richtiger Anwendung nicht – was nun?

Haben Sie die Gelatine zu lange erwärmt, verliert diese an Wirkung. Dies sollten Sie daher vermeiden. Sind Sie sich nicht sicher, ob die Temperatur zu hoch war oder die Gelatine zu lange im warmen Wasser war, sollten Sie diese nicht mehr verwenden. Zudem können hier Klümpchen entstehen. Lassen Sie die lauwarme Gelatine unbedingt auf Raumtemperatur abkühlen und geben zwei Löffel der kalten Creme hinzu, um die Bildung von Klümpchen zu vermeiden. Bevor Sie die Creme mit Gelatine weiterverarbeiten, sollten Sie warten, bis diese erhärtet. Wir empfehlen Ihnen hier, wirklich lange zu warten. Im Idealfall verarbeiten Sie diese erst nach 5 bis 6 Stunden Kühlung weiter.

Gelatine und Obst – so geht’s

Frisches, püriertes Obst und Gelatine stellen häufig ein Problem dar, da die Masse nicht richtig erhärtet. Um diesem Problem vorzubeugen, können Sie das Obst leicht erwärmen. So stellen Sie sicher, dass die Gelatine aktiviert wird und hart wird. Doch auch hier ist darauf zu achten, dass Sie das Obst nicht zu stark erwärmen, da auch hier die Wirkung verloren geht. Daher immer sicherstellen, dass das Obst nur lauwarm ist. Auch wichtig ist, dass die Gelatine selbst, nicht zum Kochen gebracht wird. Hierbei werden die Wirkstoffe deaktiviert und die Gelatine erhärtet nicht ausreichend.

Fazit

Zu lang eingeweichte Gelatine stellt kein Problem dar, solange dies in kaltem Wasser geschieht. Hier müssen Sie nichts weiter machen, als diese auszudrücken und in einem Gefäß aufbewahren, in dem Sie diese erwärmen möchten. Überhitzte Gelatine hingegen können Sie nicht wieder verwenden. Nutzen Sie daher nur eine geringe Hitze zum Erweichen der Masse.

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