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Bulgur & Couscous – was ist der Unterschied?

Bulgur & Couscous - was ist der Unterschied

Bulgur und Couscous findet man heute beinahe in jedem Supermarkt und einige Restaurants bieten diese Beilage nun anstatt von Nudeln, Kartoffeln oder Reis an. Das erweitert nicht nur die Gerichte Vielfalt, sondern beide dieser Getreideprodukte sind zudem gesünder und nahrhafter, doch was ist der Unterschied zwischen Bulgur und Couscous, denn beide sehen sich ziemlich ähnlich?

Bulgur und Couscous findet man heute beinahe in jedem Supermarkt und einige Restaurants bieten diese Beilage nun anstatt von Nudeln, Kartoffeln oder Reis an. Das erweitert nicht nur die Gerichte Vielfalt, sondern beide dieser Getreideprodukte sind zudem gesünder und nahrhafter, doch was ist der Unterschied zwischen Bulgur und Couscous, denn beide sehen sich ziemlich ähnlich?

Ob Sie lieber Bulgur oder Couscous als Beilage oder gar Hauptgericht genießen wollen, das ist reine Geschmacksache. Bulgur ist in seiner Konsistenz etwas körniger und schmeckt leicht nussig, wohingegen Couscous zarter ist und dabei mild schmeckt. Je nach Vorlieben eignen sich alle Zwei als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichte oder Gemüse, aber ebenso als Hauptgericht lassen sie sich bestens verwenden. Besonders beliebt ist zum Beispiel ein Couscous-Salat. Hierbei kann man mit beliebigen Zutaten variieren, wie etwa Feta, Kräuter, wie Koriander oder Petersilie und Tomaten. Ein gängiges Bulgurgericht ist eine Bulgur-Gemüse-Pfanne, wo jegliches Gemüse darin Platz findet. Der Koch-Kreativität sind weder beim einen noch beim anderen Grenzen gesetzt.

Couscous: die schnellere Variante

Couscous hat seinen Ursprung in der nordafrikanischen Küche und zählt dort zu den Grundnahrungsmittel. Das gemahlene Getreide aus Hartweizen, Gerste und Hirse wird im befeuchtetem Zustand verklumpt und anschließend aufgerieben. Getrocknet sind es dann winzige Kügelchen, die traditionell gedämpft werden und nicht direkt im Wasser gekocht, denn dadurch verliert er seine körnige Konsistenz und verklebt. Während des Dämpfens wird er immer wieder aufgelockert und zum Schluss mit Öl oder Butter vermengt. Ist der Couscous fertig kann man ihn als Beilage essen, mit Gemüse und/oder Fleisch vermischen oder einen Salat damit zubereiten.
Zudem ist es eine fettarme Beilage, die keineswegs ein Dickmacher ist.

Bulgur: der wertvolle Energielieferant

Bulgur hingegen kommt aus dem Arabischen Bereich und übersetzt würde es so viel heißen wie „gekocht“. Anders als beim Couscous besteht Bulgur aus vorgekochtem oder vorgedämpftem Hartweizen, der meist geschält und geschnitten ist. Bei der Zubereitung von Bulgur ist zu beachten, welche Art gekauft wurde, denn es gibt, wie oben bereits geschrieben, den vorgekochten Bulgur oder den normalen Bulgur. Der vorgekochte Bulgur wird mit heißem Wasser im Verhältnis 1:1 übergossen und quillt dann in kurzer Zeit auf und kann als Beilage serviert werden.

Kaufen Sie aber den normalen Bulgur, dann muss dieser zuerst gespült werden. Das gelingt am besten mit einem feinen Sieb. Anschließend wird er mit heißem Wasser, im gleichen Verhältnis wie der Vorgekochte, in einem Topf abgedeckt. Nach ca. 15 Minuten sollte er verzehrbereit sein. Diese Speise sollte ebenso nicht gekocht werden, außer bei grober Korngröße kann er kurz aufkochen und dann quellen.
Es gibt zudem noch eine alternative Zubereitungsform, wobei der Bulgur mit ca. dreifacher Menge an kaltem Wasser über Nacht quellen kann.

Zubereitet passt er zu den gleichen Gerichten wie Couscous. Dieses Korn bringt außerdem einen großen Vorteil mit, denn es ist sehr nährstoffreich und zählt zu den „gesunden“ Kohlehydraten. Es ist zum Beispiel reich an Kalzium, Magnesium und Phosphor und das Vitamin E und verschiedene B Vitamine sind reichlich enthalten.

Beide Speisen zählen zu den gesünderen Alternativen und bringen mehr Abwechslung in den „klassischen“ Europäischen Speiseplan. Sollten Sie nun beim Lesen Lust auf eines der Beiden bekommen, dann versuchen Sie doch die Zubereitung von einem süßen Gericht damit, die sich ebenso wunderbar zubereiten lässt.

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