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5 Gänge Menü – Ablauf, Aufbau, Tipps & Ratschläge

  • by Anatoli Bauer
5 Gänge Menü - Ablauf, Aufbau, Tipps & Ratschläge

Hat man vor, ein 5 Gänge Menü zu kochen, kann man sich in der Küche richtig austoben. Das Menü sollte zueinander passende Gerichte beinhalten und die richtige Reihenfolge. Es ist nicht immer einfach festzulegen was man kocht, wie der Ablauf sein soll und wie man seine Zeit optimal planen kann. Mit der richtigen Vorbereitung gelingt jedem das 5 Gänge Menü ohne Zwischenfälle.

Das klassische Menü wird um 2 Gänge erweitert

Egal ob zu den Feiertagen, für die guten Freunde oder für die Familie – viele nehmen sich vor, ein 5 Gänge Menü zu servieren. Wer noch nie ein ganzes Menü gekocht hat, sollte ausreichend Zeit einplanen für die Vorbereitung und Planung. Das Menü sollte passende Gerichte in einer optimalen Reihenfolge haben. Klassische Menüs haben eine Vorspeise, das Hauptgericht sowie einen Nachtisch. Beim 5 Gänge Menü kann das Menü erweitert werden durch Zwischengerichte. Manche Menüs bestehen sogar aus bis zu 14 Gängen.

Zwischengerichte können nach dem Hauptgang serviert werden

Geplant werden kann für die 5 Gänge

  1. ein Salat,
  2. gefolgt von einer Suppe,
  3. dem Hauptgang,
  4. einem kalten Zwischengericht
  5. und zum Abschluss mit einem Dessert.

Statt des kalten Zwischengerichts kann als fünfter Gang, aber auch ein warmes Zwischengericht, geeister Schaumwein, ein Gemüsegericht oder Käse eingeplant werden. Eine Option ist es zunächst einen leichten Salat zu servieren, gefolgt von einer Brühe mit Eierstich. Als Nächstes folgt ein Hauptgericht aus Fleisch, Geflügel, Fisch oder auch Wild mit passenden Beilagen. Anschließend folgen als Zwischengericht eine Käseplatte und zum Schluss ein süßes Dessert mit Mokka oder Espresso zum Abschluss.

Die Planung sollte zwei Wochen vorher beginnen

Bevor die Planung beginnt, sollte genau überlegt werden, was man kochen möchte. Es ist oft schwer, den Hunger der Gäste einzuschätzen. Es sollte daher etwas mehr als unbedingt nötig gekauft werden. Die meisten Gerichte können am nächsten Tag gegessen werden. Mit der Planung sollte man bis zu 2 Wochen vor dem Event anfangen. Man sollte sich zunächst die Reihenfolge überlegen und aufschreiben, welche Zutaten man benötigt. Besondere Zutaten wie Wildfleisch sollte beim Metzger vorbestellt werden. Die frischen Zutaten kann man am Tag vorher besorgen. Wichtig ist es, für den besonderen Abend einen Zeitplan zu erstellen. So behält man den Überblick, was wann in den Ofen muss. Manches kann man auch schon am Vortag vorbereiten.

Je mehr Gänge und je mehr Gäste, desto wichtiger die Zeitplanung und das Vorkochen. Suppen und Salate sowie Desserts lassen sich oft für eine Weile kaltstellen. Am Abend sollte man sich genug Zeit nehmen. Manche Gerichte dauern und die Gäste müssten sonst hungrig warten. Wichtig ist es auch, genügend Puffer einzuplanen, falls nicht alles so abläuft wie geplant. Ein letzter Tipp, man sollte nicht die Erwartungen an einen selbst zu hoch ansetzen. Wenn man noch nie ein ganzes Menü gekocht hat, sollte man seine Kochkünste realistisch einschätzen.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 23. April 2022 von Anatoli Bauer

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